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VIDEO: Visualisierung BW-Bank Jazzopen Stuttgart 2009 mit autostage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von AutoSTAGE   
19.11.2009

Um das Bühnen- und Audiodesign der jazzopen 2009 bereits bei der Planung im Vorfeld der Veranstaltung visuell erleb- und begreifbar zu machen, wurde von Dipl. Ing. Jens Mueller, dem Hersteller von AutoSTAGE für AutoCAD, eine Visualisierung der Bühnen- und Saalbauten erstellt. Verwendet wurde dazu das CAD-Programm AutoCAD 2010 mit den Anwendungen AutoSTAGE 2D und AutoSTAGE 3D.


 


Bei der Visualisierung dieses Projektes ging es unter Anderem um Sichtlinien: Was und wie viel sehen Zuschauer von der Bühne, die z.B. in den äußeren Bereichen der Tribünen sitzen? Eine weitere wichtige Frage ergab sich im Laufe der Planungsarbeit: Wo sind die besten Positionen für die Leinwände und Line Arrays? Dabei sollen natürlich möglichst viele Zuschauer eine freie Sicht auf die Bühne und die Leinwände haben und gleichzeitig einen optimalen Hörgenuss erleben können.

Das Audiodesign entwickelte Bodo Bergmann mit Laut-
Konstruieren des 3D-Modells anhand der 2D-Vorlage von Werkplan (Bild: AutoSTAGE)
sprechersystemen von Meyer Sound. Für die gesamte
technische Planung der Veranstaltung zeichnete sich
Matthias Kreiner vom technischen Atelier Werkplan ver-
antwortlich. Als Grundlage der Visualisierung diente der
von Werkplan erstellte zweidimensionale Ausführungsplan.

Im ersten Schritt wurde anhand des vorhandenen Aus-
führungsplans das 3D-Modell der Bühne, Tribünen,
Bestuhlung, Traversenkonstruktion, Leinwände und Wände erstellt (siehe Bild 1). Ziel der dreidimensionalen Konstruktion war es, eine möglichst detailgetreue Wiedergabe der tatsächlichen Gegebenheiten zu erreichen. Dies ging sogar soweit, dass vorgesehene Werbebanner bereits in der Visualisierung an den richtigen Stellen an die Wände gehängt wurden.


Anzeige der Abstrahlwinkel der Line Arrays in der Draufsicht (Bild: AutoSTAGE)
Die Positionen und Konfigurationen der Line Arrays wurden mit dem Audioesign von Bodo Bergmann festgelegt und im Ausführungsplan von Werkplan verzeichnet. Anhand der Konfigurationsdaten wurden mit AutoSTAGE 2D die Line Arrays zuerst nur zwei- dimensional in AutoCAD erstellt (siehe Bild 2) und anschließend mit AutoSTAGE 3D in dreidimensionale Line Arrays konvertiert (siehe Bild 3).

Im nächsten Schritt wurden die dreidimensionalen Line Arrays in das 3D-Modell des Saales an den vorgesehenen Positionen mit den entsprechenden horizontalen und vertikalen Winkeln eingefügt (siehe Bild 4). Anhand der ein- und ausblendbaren Abstrahlwinkel der einzelnen Lautsprecher lässt sich ein erster Eindruck gewinnen, ob diese an einer optimalen Position hängen oder noch verändert werden sollten (siehe Bild 5 und 6).

Das Ergebnis der Visualisierung (siehe Bild 7 bis 10) war
Ansicht der Bühne von Tribüne 3 - als 3D-Modell (Bild: AutoSTAGE)
eine
große Hilfe für die technische Planung dieses Festivals.
Mit den verschiedenen Ansichten ließ sich bereits bei der
Planung eine visuelle Vorstellung entwickeln, wie das Ganze
später im Original aussehen würde. So war z.B. im Vorfeld
nicht ganz klar, wo die besten Positionen für die Leinwände
und seitlichen Line Arrays sein könnten. In der Visualisierung wurden verschiedenen Szenarien ausprobiert, durch die eine Entscheidungsfindung wesentlich unterstützt wurde.

Bodo Bergmann:
Ansicht der Bühne von Tribüne 3 - tatsächliche Ansicht (Bild: AutoSTAGE)
Vielen Dank für die sehr hilfreichen Renderings! Wir werden
die Leinwand noch um gute 40 cm gerade nach hinten
versetzen, damit ich mit den 90° Beams der M3Ds gut dran vorbeikomme. Das fiel mir in Deinen aktuellen Bildern sehr
gut auf.

Weitere Informationen  


 
Letzte Aktualisierung ( 19.11.2009 )
 
 
 
 
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