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Hip-Hop Hamburger: MA Lighting und Vari*Lite begleiten Deichkind PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Lightpower   
11.02.2010

Die Hamburger Band Deichkind ist bekannt für ihre extravaganten Shows. Ihre aktuelle
„Live 3.0“ Tour stand dem nicht nach. Sebastian Jakob, Lichtdesigner und Operator, be-
gleitete die Tour mit 1 x grandMA full-size, 1 x MA VPU plus (Video Processing Unit) und
1 x MA NSP (Network Processing Unit). Damit steuerte er unter anderem 16 x Vari*Lite
VL3000 Spot, 6 x VL1000 TSD sowie Martin, GLP und Studio Due Moving Lights und 1 x
Barco SLM R12+ Performer DLP-Projektor.

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Sebastian Jakob erklärte die Materialwahl: „Der Hauptgrund
für die grandMA war, dass ich auf dem System die meisten Erfahrungen habe und damit verbunden sehr überzeugt von
ihm bin. Die grandMA ist für mich das einzige System, das Stabilität, eine gelungene Benutzeroberfläche, eine flexiblen
und leistungsstarken Netzwerkverbund und vor allem die Möglichkeit, immer einen Weg ans Ziel zu finden - so un-
typisch das Ziel auch sein mag - vereint. Für die MA VPU
haben wir uns zum einen aufgrund des Systemverbunds entschieden. Zum anderen bietet die MA VPU einen gut strukturierten Medienserver, der sehr wenig Konfiguration
benötigt und eine sehr gute Performance bietet.“
 
„Der VL 1000 TSD ist in meinen Augen ein sehr präzise arbeitendes Gerät, mit dem eine exakte Ausleuchtung bzw. Positionierung möglich ist“, fuhr Sebastian Jakob fort. „Die Anforderung des Designs war es, für sechs Positionen
Halogen-Moving Lights einzusetzen, die über Blenden-
schieber verfügen, um eine präzise Ausleuchtung zu ge-
währleisten. Die Entscheidung für die VL1000 war quasi
damit gegeben. Der VL3000 Spot besticht mit seinem Zoom-Bereich, der guten Farbmischung und dem hohen
Licht-Output. Auch hier fiel die Wahl des Scheinwerfers
nicht schwer.“

„Das Lichtdesign sollte vor allem die Möglichkeit bieten,
hoch flexibel auf die Anforderungen der Bühnenshow ein-
gehen zu können“, ergänzte Sebastian Jakob. „Grund-
sätzlich wollte ich die Bühne durch gute Positionierung
der Scheinwerfer sehr variabel halten, um die wahrge-
nommene Bühnengröße variieren zu können. Ebenso dynamisch sollte die Art der Lichtquelle sein. Aufgrund dessen habe ich konventionelle Scheinwerfer, Entladungslampen und LED-Scheinwerfer eingesetzt. Alleine die unterschiedlichen Leuchtmittelcharakteristiken ermöglichen so eine starke Ausdrucksmöglichkeit. Die Positionierung der Scheinwerfer sollte außerdem das Set-Design unter-
stützen bzw. mit diesem einhergehen und nicht eine neue Form schaffen. Das Grundbild der Bühne,
also die Kombination aus Set und Licht, sollte harmonisch und klar wirken. Unruhe oder Klarheit, zwei sehr wichtige Faktoren bei der Inszenierung, sollten steuerbar sein.

Martin Rupprecht arbeitete als Head-of-Light und VPU-Support. Black Box Music Veranstaltungstechnik GmbH lieferte das Licht-Equipment, QConcept OHG steuerte die  grandMA full-size bei.

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Bilder: © Nikolaus Brade


Letzte Aktualisierung ( 11.02.2010 )
 
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