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Gerätekunde Leuchtstoffröhren |
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Geschrieben von Tim Nowinski
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11.11.2007 |
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Leuchtstoff Flächen- und Hintergrundleuchten
Leuchtstofflampen werden in der Bühnen- und Studiobeleuchtung eingesetzt. Ihre Vorteile sind in einer besonders breiten Lichtstreuung (annähernd 360°), einer hohen Lichtausbeute, einer geringen Energieaufnahme und Wärmestrahlung sowie in der fast schattenfreien Lichtstrahlung begründet. Im Vergleich zu Halogen-Glühlampen kann ihre Helligkeit jedoch nicht über einen gewöhnlichen Dimmer geregelt werden, sondern sind entsprechende Zusatzgeräte (Intensiv-Pulsgeräte oder dimmbare Vorschaltgeräte) erforderlich. Im Theater finden Leuchtstofflampen gewöhnlich in Oberlichtern und Fußrampen Verwendung, um Horizont- oder Dekorationsflächen zu beleuchten. Da sie kaum Wärme abstrahlen und aufgrund ihres großen Abstrahlwinkels nur in geringer Entfernung zum angeleuchteten Objekt angebracht werden müssen, werden sie in Form mobiler Lichtkästen gerne auch direkt an Kulissenteilen befestigt. Darüber hinaus bieten sie im Theater den Vorteil, bei der oft aufwendigen farbigen Lichtgestaltung mitwirken zu können, da angebrachte Farbfilter aufgrund der geringen Wärmeentwicklung der Lampen praktisch eine unbegrenzte Lebensdauer besitzen. In Film- und Fernsehstudios kann man zwei grundlegende Arten von Leuchten unterscheiden. Einerseits sind hier Leuchtstoff-Flächenleuchten im Einsatz, die aus einem speziell geformten Reflektor und zwei bis sechs Kompakt-Leuchtstofflampen 18 bis 55 W bestehen. Sie dienen der gleichmäßigen, fast schattenfreien Ausleuchtung von Flächen, werden zum Erzeugen einer Grundausleuchtung verwendet oder fungieren ähnlich eines Weichstrahlers als Aufheller. Besonders im Studio ist dabei die geringe Wärmeentwicklung und die in weiten Grenzen mögliche Helligkeitssteuerung ohne Farbtemperaturveränderung von Vorteil. Eine zweite Kategorie stellen Hintergrundleuchten auf Leuchtstoff-Basis dar, ein Modul mit vier individuell regelbaren Leuchtstofflampen, das einen Horizont aus Opera-Folie von hinten ausleuchten lässt. Die Leuchtstofflampen besitzen die Farben rot, grün, blau (zur Darstellung aller natürlichen Farben auf Basis der additiven Farbmischung) sowie weiß (zum Entsättigen). Im Vergleich zur normalen Horizontbeleuchtung mit Halogen-Glühlichtscheinwerfern bietet diese Verfahrensweise eine wesentlich gleichmäßigere Ausleuchtung, eine deutlich präzisere Darstellung von Farben und erzeugt weniger Wärme bei deutlich geringerer Energieaufnahme. Nicht zuletzt ist das elektronische Stanzen (Heraustrennen von Personen oder Objekten aus einem Set, um diese elektronisch durch andere Bilder ersetzen zu können) durch die exaktere Darstellung der erforderlichen Chromakey Farben blau und grün vereinfacht worden. |
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Letzte Aktualisierung ( 11.11.2007 )
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