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| Söhne Mannheims und Xavier Naidoo im Doppelpack |
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| Geschrieben von LMP | ||
| 14.01.2010 | ||
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Was beim „Wettsingen in Schwetzingen" im kleinen Rahmen im historischen Rokoko-Theater erfolgreich begann und inzwischen auf CD und DVD platinveredelt ist, erreichte in den großen Arenen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz kürzlich seine Krönung im Rahmen einer Tournee. Den Start markierte die Open Air-Premiere auf der legendären Berliner Waldbühne. Von Mitte Oktober bis Anfang Dezember präsentierten sich die Söhne Mannheims und Xavier Naidoo anschließend in aufeinander folgenden, individuellen Konzerten erstmals gemeinsam und nicht unplugged innerhalb von Doppelveran-staltungen, ganz nach dem Motto ihrer letzten Nr. 1-Single „Das hat die Welt noch nicht gesehen", was letztlich auch auf das Lichtdesign zutraf. Den Kern des Designs bildeten 38 ColorWash und 39 Color- Spot 2500E AT II von ROBE lighting. Ferner wurden noch BB4 und 40 Blinder eingesetzt. Die 2500er Washer waren alle direkt auf der Bühne platziert und umrahmten den kom- pletten Catwalk mit ihren kraftvollen und intensiven Beams. Die 2500er Spots, montiert im Rigg, sorgten für das Effekt- licht beziehungsweise setzten die Musiker in Szene. Auf- fallend bei diesem sehr lichtintensiven Design war, dass Lichtdesigner Gunther Hecker kaum Gobos verwendete. Dadurch stellte sich die Intensität der 2500er Spots und Washes noch deutlicher dar. Auch ein buntes, bonbon- farbiges Design gab es weder bei Xavier Naidoo noch bei den Söhnen Mannheims. Jeder Song besaß seine eigene Farbe und wirkte dennoch nie langweilig. Entscheidend für die Wahl der ROBE Geräte war aber nicht nur die Helligkeit, auch die intensiven Farben und die hervor-ragende Optik spielten eine große Rolle bei der Auswahl. Dazu Gunther Hecker: „Außer den Effekten sind mir grund-sätzlich Features wie Betriebssicherheit, Helligkeit und Schnelligkeit der Movinglights sehr wichtig." Hier konnten die ROBE Geräte überzeugen. Ein weiteres Highlight der Show in Bezug auf das Lichtdesign war eine LED-Kugel, die in das Lichtkonzept integriert worden ist. Die Kugel entstand als Sonderbau von XL-Video und bekam jeweils zur Hälfte eine Bestückung mit über 22.000 Spiegeln respektive mit Element Labs P1 LEDs. Die Kugel war zudem verfahr- und drehbar. Auf ihr wurden Livebilder von fünf Sony Remote-Cams und drei bemannten Kameras eingespielt. Der Wunsch der Band war es dabei, dass diese Livebilder immer eine leichte Verfremdung hatten und so vom schlichten Livebild hin zum kreativen Content mutierten. Auf den Konzerten in Oberhausen wurde von beiden Shows eine DVD aufgezeichnet. Hier holten sich die Verantwortlichen speziell für das Kameralicht Verstärkung ins Boot. Ollie Olma übernahm die Kontrolle über sämtliche Lichtpegel und sorgte für eine hervorragende Basis für das Kamerateam. Das Ope- rating hierfür übernahm ebenfalls Ollie Olma. Marc Lorenz, zuständig für Regieassistenz und Projektionstechnik: „Ollie Olma war dank seiner großen TV-Erfahrung ein Gewinn für die gesamte Produktion, da er dem DVD-Team viele Tipps und Hinweise geben konnte." Eine Produktion dieser Größe erfordert immer eine respek- table Vorlaufzeit. Der Start der Vorproduktion und der ersten Gespräche erfolgte bereits im Oktober 2008. Ein erster Plan entstand im Januar 2009. Im neuen Preproduction-Studio von satis&fy in Werne, der Dienstleister zeichnete sich für die komplette technische Ausstattung der Tour verantwortlich, gab es ein Modell, an dem schon einige Wochen vor den Shows die ersten Entwürfe der Visuals getestet werden konnten. Noch einmal Marc Lorenz: „Das Modell wurde um ein ESP Vision ergänzt. Dort konnten wir drei Tage lang experimentieren. Anschließend haben wir noch einmal vier Tage in Mannheim mit dem echten Setup geprobt, bevor wir dann in München die erste Show hatten." Für das Lichtdesign gab es laut Gunther Hecker keine Vor- gaben oder Wünsche: „Natürlich muss man intensiv mit den Künstlern arbeiten. Das kenne ich aber bereits aus unserer zehnjährigen Zusammenarbeit. Ohne die Songs kann ich aber noch kein Bühnenbild erstellen - erst die Musik bringt mich dann auf Ideen. Auch bei MTV unplugged nutzten wir bereits das gleiche Bühnenbild mit unterschiedlichen Inhalten. Es war also wichtig, das gleiche Bühnenbild unterschiedlich wirken zu lassen." Die enge Zusammenarbeit mit satis&fy, insbesondere mit Andreas Drees und Mike Lange, führte schließlich zu einem intensiv wirkenden und gleichzeitig funktionellen Design. Die gesamte Programmierung und Steuerung übernahm Gunther Hecker an einer Roadhog Fullboar mit Expansion Wing. Das System bestand aus zwei Konsolen und war als Fullback- system mit einem DMX-Switcher ausgelegt. Weitere Informationen bei LMP Bilder: © LMP |
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| Letzte Aktualisierung ( 13.01.2010 ) | ||










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