| Veranstalter brechen Berliner Pop-Festival ab |
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| Geschrieben von Eventtechniker.de | |
| 15.09.2010 | |
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Das Berliner Pop-Festival musste im Betrieb abgebrochen werden, da es zu heftige Stauungen gab. Mehr dazu bei Spiegel. Der Veranstalter berichtet auf seiner Webseite: "...Es ist umso bitterer, dass einige der angekündigten Acts nicht zu sehen waren. Wir haben versucht, Euch das spannendste Line-up, eine außergewöhnliche Location und – zum ersten Mal in Berlin – ein großes Festival zu bieten, das mitten in Berlin tolle Musik und die Szene feiert. Wir sind über das Nichtzustandekommen einiger Auftritte genauso traurig wie ihr. Ein urbanes Festival inmitten einer Metropole auf die Beine zu stellen, bedeutet wie bei jedem anderen Festival auch, dass wir uns mit den behördlichen Richtlinien und Vorschriften auseinandersetzen mussten und müssen. In diesem Jahr intensiver als je zuvor. In Tempelhof gibt es strenge Auflagen – insbesondere in Bezug auf Lautstärke und Lärm. Wir müssen diese Auflagen respektieren, und das heißt für uns, dass nach 23 Uhr die Lautstärke auf ein Minimum zu reduzieren ist, sprich: Das Programm der Hauptbühne beendet sein muss. Gleichzeitig gibt es den Wunsch nach einem hochkarätigen, Berlin angemessenen Musikprogramm. Das diesjährige Line-up lässt sich unter keinen Umständen mit deutlich weniger Besuchern realisieren. Unsere Aufgabe war also, die von den Behörden genehmigte und eingehaltene Besucherzahl so auf dem Gelände zu verteilen, dass die Sicherheit der Besucher zu jedem Zeitpunkt garantiert und unseren Gästen ein Maximum an Bewegungsfreiheit gewährleistet werden konnte. Uns ist dies gelungen, indem wir gleichzeitig an mehreren Orten auf dem Gelände attraktive Angebot schufen, wie .z.B. Nebenbühnen in zwei Hangars, der Club Berlin Bühne, der Angebote zum Chillen, der Gastronomie und nicht zuletzt der Mobilen Disko. Leider konnten wir nicht vorhersehen, dass sich am Freitag nach 23h eine große Menge Festivalbesucher gleichzeitig und ausschließlich in Richtung Hangar 4 bewegten und dadurch in kürzester Zeit einen Stau vor der Schleuse am Hangar 4 verursachten. Die Schleusen waren zentraler, notwendiger Bestandteil des mit den Behörden abgestimmten Sicherheitskonzepts, um den Zuschauerstrom zu den Hangars zu kontrollieren. Auf allen Festivals mit mehreren großen und kleinen Bühnen gibt es Besucherströme, die vom Veranstalter so gut wie möglich abgeschätzt werden müssen. Es ist weder zeitlich noch räumlich möglich, dass jeder Besucher zu jeder Zeit alles sehen kann – insbesondere an kleineren Bühnen kommt es daher immer zu Enttäuschungen. Der Unmut über den Nichteinlass an Hangar 4 führte bei einigen wenigen Besuchern zu aggressivem Verhalten gegen die Security und die Polizei. Daraus ergab sich zu fortgeschrittener Stunde eine unkontrollierte Dynamik vor der Schleuse und diese führte zur Empfehlung der Polizei, die Veranstaltung abzubrechen – auch wenn der Hangar selbst keinesfalls überfüllt war und alle von den genehmigenden Behörden vorgegebenen Kapazitätsabsprachen eingehalten wurden. Im Interesse aller Besucher haben wir diese Entscheidung mitgetragen, um einer eventuellen Gefährdung der Sicherheit der Besucher vorzubeugen. |












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