|
Die Informationsseite zum Meister für Veranstaltungstechnik (m/w) Allgemeines zur Weiterbildung
Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus den oben genannten Tätigkeitsgebieten, die im Bereich der Veranstaltungstechnik mehrjährig tätig sind.
Lernziel Die Befähigung folgende Aufgaben als Führungskraft in den ihr übertragenen Bereich wahrzunehmen: - Technische Leitung von kleinen und mittleren veranstaltungstechnischen Betrieben (bis ca. 30 Mitarbeiter) - Leiten von Fachbereichen (z.B. Studio/Bühne, Halle, Beleuchtung) - Leiten von Produktionsteams im veranstaltungstechnischen Bereich - Planen, betreuen und durchführen von Veranstaltungen:
Dazu gehören im Einzelnen insbesondere die Planung und Einrichtung von Anlagen und Arbeitsstätten, die Mitarbeiterführung, die Überwachung der Kostenentwicklung und der Arbeitssicherheit, die Übernahme der Funktion Ausbildungsleiter für die Fachkraft für Veranstaltungstechnik u.v.m.
Prüfungsvoraussetzung 1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der der Fachrichtung, in der die Prüfung abgelegt werden soll, zugeordnet werden kann und danach eine mind. zweijährige dem angestrebten Abschluss entsprechende Berufspraxis vorweisen können oder
2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten gewerblich-technischen oder handwerklichen Ausbildungsberuf nachweisen und danach eine dem angestrebten Abschluss entsprechende Berufspraxis erworben haben, die unter Anrechnung der in der für den Ausbildungsberuf vorgeschriebenen Ausbildungsdauer mind. sechs Jahre beträgt oder
3. wenn Sie durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft machen, dass Sie Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben haben, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen
Zulassungsvoraussetzung Verordnung zur Änderung und Aufhebung von Fortbildungsverordnungen vom 29. Juli 2002: Zu 1 und 2 - "Bei der Zulassung zur Prüfung für die Fachrichtungen Beleuchtung und Halle muss die Qualifikation als Elektrofachkraft vorhanden sein. Als Elektrofachkraft gilt, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung Kentnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beim Errichten, Ändern und Instandhalten von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann" Quelle: Europ. Medien und Event-Akademie (Stand August 2003)
Prüfungsteile Gesamtüberblick Folgende Prüfungen hat der Meister zu erwarten: Ausbildung der Ausbilder (AdA): Schriftlich, und Mündliche Unterweisung eines “Azubis” Fachübergreifender Teil: Schriftliche Prüfung: in VWL/BWL; Arbeitsrecht; und Zusammenarbeit im Betrieb (ZIB) und eine mündliche Prüfung Fachrichtungsspezifischer Teil: Schriftliche Prüfung: in Baurecht; Brandschutz; Arbeitssicherheit-und Gesundheitsschutz; Mathematik; Technische Kommunikation; und spez. Fachrichtungsbezogene Prüfung (Halle, Beleuchtung oder Bühne) Projektarbeit mit Präsentation Fachgespräch Somit ergeben sich gesamt 14 Prüfungen. (ohne Elektrofachkraft)
Projektarbeit Die Projektarbeit sollte ca. 30 Seiten umfassen. Dabei sollten die jeweiligen Tätigkeiten mit besonderer Fachkenntnis, Berechnungen, Beispielen, Ausführungen und Sicherheiten beschrieben werden. Gerne gesehen werden Gefahrenanalysen nach SP 25.1 GUV, Ein Muster eines Inhaltsverzeichnißes könnt Ihr hier ansehen. (doc-Format; Fachrichtung Beleuchtung). HIER KLICKEN
Präsentation der Projektarbeit Eigentlich immer werden Powerpoint Präsentationen verwendet. Allerdings muss man bedenken, das dies nunmal Standard ist, und den Prüfer diese Variante langsam zum Halse raus hängt. Wer deshalb etwas besonderes liefern möchte, bedarf einer guten Idee. Ein Beispiel hierfür ist eine Präsentation im internetähnlichem Still, mit Ordnung! Denn ein Pluspunkt ist bestimmt die Überschaubarkeit der Präsentation für die Prüfer. Wenn diese wissen, wo der Prüfling gerade ist, was er schon erzählt hat und was noch kommt, dann bleibt für die Prüfer das ganze überschaubar, und zeigen eher reges Interesse, und lassen sich somit leichter “fesseln”. Sehr wichtig ist dabei auf ein Minimum an Charts/ neuen Seiten zu achten. Denn lieber erzählt Ihr einiges nicht bis ins letzte Detail, und lasst somit Fragen für das anschließende Fachgespräch offen. Denkt auch daran das Technik versagen könnte- Notfallpräsentation. Versucht niemals hektisch alles mögliche zu erzählen. Bleibt und erzählt ruhig und deutlich und beweißt somit Professionalität wobei dann die Punkte greifbar nah werden. Ein Beispiel einer internetähnlichen Präsentation könnt ihr folgend ansehen. Details wurden herausgenommen. Die Präsentation belief sich auf den fast kompletten Bildschirm. Ausserdem wurden Folien auf dem OHP (Overheadprojektor) eingesetzt um Details in Plänen zu verdeutlichen. (Bewertung sehr gut-gut) HIER KLICKEN
Unterricht-Übersicht Insgesamt muss mit dem Kontakt von ca. 30 Dozenten gerechnet werden. Folgend nun ein Unterricht-Gesamtauszug aus dem Fachspez. Teil: Mathe; Technisch Zeichnen; Theatergeschichte; Projektarbeit; Bauordnungsrecht; Stilkunde; Arbeitssicherheit; Blockschaltbilder; Bühnenpläne; Technische Pläne; Beleuchtungspläne; Sicherheitstechnik; Alarmanlagen; Elektrotechnische Schaltpläne; Festigkeitslehre; Farbenlehre; Optik; Labor; Kinetik; Kinematik; Dynamik; Statik; Technische Kommunikation; Spannung und Strom; Geräte der Beleuchtungstechnik; Bühnen und Szenenflächen; Videotechnik; Elektrotechnik; Grundlagen der Beleuchtungstechnik; Grundlagen der Leistungstechnik; Obermaschinerie; Technische Betriebssicherheit; Flurförderfahrzeuge; Licht; Wärme Licht und Beleuchtungstechnik-Lehre; Allgemeine Sicherheitstechnik;Grundlagen Sicherheit el. Anlagen; Grundlagen Facility Management; Filmgeschichte; Saaltechnik; Bauteilverbindungen; Technische Abläufe; Untermaschinerie; VStättV; Grundlagen der Projektionstechnik; Kabel und Leitungen; Prügen und in Betrieb nehmen; Sprengstoff und Effekte; Steuerungs- Sensortechnik und Bussysteme; Veranstaltungsstätten Gerüste und Transport; Tragmittel und erg. Praxis; Transformatoren; Grundlagen Projektmanagement; Energieversorgung; Lichtsteueranlagen; Hebezeuge Befestigung von Lasten Hängevorrichtungen und erg. Sicherheit; Antriebstechnik; Motor; Aufbau bühnentechnischer Bauten; Lichtquellen; Lichttechnische Effekte; Materialkunde; Materialkalkulation; Messen elektr. Grössen; Energiewirtschaft; Bodengliederungselemente; Q-Management Wartung und Abläufe überwachen; Farben und Lacke; Messen physik. Grössen; Laser; Baustatik; Steckverbindungen; ... und dazu kommen noch ein paar Exkursionen. Bei den anderen beiden Unterrichtsteilen folgt: VWL, BWL, Arbeitsrecht, Gruppenführung, Zeitmanagement, Zusammenarbeit im Betrieb ...
Unterkunft-Empfehlung für Baden-Baden ( Europ. Medien und Eventakademie) falls auf dem Campusgelände kein Platz mehr sein sollte oder andere Probleme auftauchen sollten ;-) dann kann ich mit bestem Gewissen die ca. 8km entfernte Pension Förderer empfehlen. Die Pension liegt auf Ebersteinburg. Mit bester Sicht von dem hohen Berg nach Frankreich scheint in dem kleinen Ort die Zeit stehen geblieben zu sein. Ruhe und frische Luft sind hier garantiert. In dem perfekt restaurierten Fachwerkhaus stehen komfortable Zimmer mit Tisch zur Verfügung. Küche, Kühlschrank, Garten, Aufenthaltsraum, alles ist vorhanden. Aber seht einfach selbst: Pension-Foerderer.de Dort zahlt man ein paar Euro mehr pro Übernachtung, jedoch ist Frühstück und Brotzeit für Mittags dabei. Und wenn man Glück hat wird man abends, ab und zu von der ehem. Restaurantchefin sterneverdächtig bekocht!
|
verantwortlich. Die Inhalte der Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung von Eventtechniker.de wieder.