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| Grundlagen Zündung |
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| Geschrieben von Eventtechniker.de | |
| 09.02.2007 | |
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Pyrotechnik (grch. pyr=Feuer + techne=Kunstfertigkeit) = Kunst, das Feuer zu beherrschen - Grundlage sind pyrotechnische Sätze; bestehen aus Oxydations- + Reduktionsmittel - Oxydationsmittel liefern Sauerstoff für Reaktion (Nitrate oder Chlorate + Färbemittel) - Reduktionsmittel sind der Brennstoff für die Reaktion (Metalle oder Nichtmetalle) Pyrotechnische Sätze setzen sich in verschiedenen Reaktionsgeschwindigkeiten um: - Abbrand: Umsetzung mit Flammenbildung, Fortpflanzungsgeschwindigkeit < 0,1 m/s - Deflagration: Umsetzung mit Flammenbildung, Geschw. > Abbrand aber < Schall - Detonation: Umsetzung, die mit Überschallgeschwindigkeit und Stoßwelle abläuft - Explosion: mechanische Wirkung als Folge des Drucks einer Deflagration oder Detonation zum Auslösen von Abbränden und Deflagrationen werden Anzündmittel, zum Auslösen von Detonationen Zündmittel (Initialzündung) eingesetzt - häufigstes Anzündmittel für Bühnenpyrotechnik sind Brückenzünder - Prinzip: ein pyrotechnischer Satz (Zündpille) umschließt einen Glühdraht - es gibt A- und U-Zünder (Eselsbrücke: U=unempfindlich), A-Zünder können ab 0,18A und müssen bei 0,8A zünden, bei U-Zündern liegen die Grenzen bei 0,45A bzw. 1,5A - in der Praxis rechnet man pro A-Zünder 2V und 0,8A und pro U-Zünder 2V und 1,5A - ein 12V-Bleiakku mit 10A kann also auf einmal 6 A-Zünder in Reihe und 10 parallel zünden (nach Adam Ries: insgesamt 60!) - Achtung: A- und U-Zünder nicht gemeinsam in einem Schaltkreis anwenden, Versagergefahr!
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| Letzte Aktualisierung ( 10.02.2007 ) |










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