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Temporäres Fluchtwegsystem für Bauzäune entwickelt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Vabeg Eventsafety D   
08.02.2012
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Ob auf Sommerveranstaltungen, Weihnachtsmärkten mit Eintrittsentgelt oder zum Absperren von Backstagebereichen - Bauzäune sind hier nicht mehr wegzudenken.

Rechtlich ergeben sich daraus aber Probleme hinsichtlich der zur Verfügungstellung von benötigten Flucht- und Rettungswegen. Diese müssen „...jederzeit leicht und in voller Breite geöffnet werden können.“ (§9 Abs. 3 MVStättVO)
Da der Bauzaun je nach Untergrund und Rollrad nicht leicht geöffnet werden kann, sowie ungebetene Gäste abgehalten werden müssen, wird in der Praxis Personal an jedem Fluchtwegtor eingesetzt.

Hinzukommend ist bis heute die Umsetzung der Rettungswegkennzeichnung in der Praxis schwierig.
Rechtlich müssen: „ Ausgänge und Rettungswege durch Sicherheitszeichen dauerhaft und gut sichtbar gekennzeichnet sein.“
Meist finden Bauzaun-Banner oder improvisierte Schilder mit Flutlichtern bei Nachtveranstaltungen ihren Einsatz. Dies entspricht aber meist nicht den soeben zitieren Vorgaben, da beispielsweise die Banner am Bauzaun nicht von Besuchern hinter den ersten Besucherreihen gut gesehen werden, da Sie verdeckt werden.

Mit diesen Zielvorgaben entwickelt die Vabeg Eventsafety seit einigen Jahren eine rechtliche sowie praxistaugliche Lösung.
Entstanden ist ein Fluchtwegsystem in 3 verschiedenen Varianten welche aus mehreren Teilen besteht.
Dazu zählen: Massives Rollrad mit Verhakungsschutz, Bauzaunstütze, Torscharnier, Pfostenfuß, Bruchsiegel, Panikdrückerelement, Spaltschraube für die Gittermontage des Panikdrückerelements, Rettungszeichenschildhalterung, sowie ein Rettungszeichen mit hinterleuchtung, wetter- und winterfest.

Das Fluchtwegsystem kann ohne Personalbesetzung rechtskonform genutzt werden, da es vom Besucher jederzeit leicht, auf Wunsch mit Missbrauchssicherung, genutzt werden kann.
Bereits 2004 auf sogenannten Plattenpartys und Studentenfeten, sowie 2006 zur Fußball WM auf dem Public Viewing in München leisteten Prototypen wertvollen Einsatz.
Im Dezember 2011 wurden bei dem neuen Weihnachtsmarkt „1000Funkel“ in Dresden neun Tore in allen 3 Varianten erfolgreich genutzt.

Bis zum Sommer 2012 soll das Fluchtwegsystem mit einer im Panikdrücker integrierten Alarmsicherung zur Verfügung stehen.

Hersteller: Vabeg Eventsafety Deutschland GmbH, Tel.: 0906/ 999 88 90 oder im Internet unter www.Vabeg.de

Bilder: Vabeg



Letzte Aktualisierung ( 18.02.2012 )
 
 
 
 
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