Kling und Freitag
 
http://www.technikwear.de/?utm_source=Eventtechniker&utm_medium=Banner&utm_campaign=Eventtechniker
Home arrow Sicherheit arrow Security arrow Qualifizierung
Qualifizierung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Volker Stelkens WE Secure & Protect   
02.02.2007

Qualifizierungen im Bereich Security
von Volker Stelkens (WE Unternehmensgruppe)
Vorwort:
Die Sicherheitsbranche ist seit eh und je mit einem Hauch von Anrüchigkeit behaftet. Nicht zuletzt tragen bestätigenderweise auch immer wieder die "Möchtegern-Hilfssherrifs" und die "Gib mir ne Uniform und ich bin wer" dazu bei. Seit Anfang des Jahres ist das Gewerberecht zum Betrieb eines Sicherheitsdienstes nach Jahren geändert worden. Die Wenigsten kennen sich mit den rechtlichen Anforderungen, die der Gesetzgeber an Unternehmer und Mitarbeiter stellt, aus. Als Fachdozent im Bereich Sicherheit und Inhaber eines Sicherheitsunternehmens möchte ich diesen Weg zur Information nun regelmäßig nutzen. Vielleicht bekommt das Bild der Security auf diese Art und Weise dann doch irgendwann mal ein besseres Ansehen.

Gesetzliche Auflagen und Qualifizierungen:
Unterrichtung für Mitarbeiter im Bewachungsgewerbe bei der IHK Unterrichtung für Unternehemer im Bewachungsgewerbe bei der IHK Sachkundeprüfung vor der IHK Werkschutzfachkraft Fachkraft für Veranstaltungs- und Begleitschutz Fachkraft für Schutz und Sicherheit Personenschutzfachkraft Unterrichtung von Mitarbeitern und Unternehmern bei der IHK: Wer im Bereich der Sicherheit professionell tätig werden möchte unterliegt den Vorschriften der Bewachungsverordnung in Verbindung mit den gesetzlichen Auflagen der Gewerbeordnung.
Mitarbeiter im Sicherheitsgewerbe müssen vor Aufnahme ihrer Tätigkeit die "Unterrichtung im Bewachungsgewerbe für Unselbständige" besuchen.

Der §34a der GewO schreibt eine Teilnahme an einer Schulung für 40 Stunden vor. Nur die IHK darf dieses Unterrichtungsverfahren durchführen.

Inhalte sind: Recht (GG, BGB, StGB, StPO, Datenschutz, Gewerberecht etc.) Grundzüge im Umgang mit Menschen, Psychologie und Kommunikation Grundlagen der Sicherheitstechnik Unfallvorhütungsvorschriften, Umgang mit Waffen.
Die Dozenten bei der IHK haben darauf zu achten, dass die künftigen Mitarbeiter der deutschen Sprache mächtig sind. Mit Wissenfragen ist zu testen, ob der Teilnehmer die Stoffvielfalt verstanden hat. Nach den 40 Stunden erhält der Mitarbeiter eine Zertifikat.
Dieses ist bei der Ordnungsbehörde vorzulegen.
Über diese Vorschrift hinaus darf ein Sicherheitsmitarbeiter möglichst keine Eintragungen im polizeilichen Führungszeugnis haben.
Die Behörden holen eine uneingeschränkte Auskunft im Zentralregister ein. Unternehmer müssen mindestens an einer 80-stündigen Unterrichtung teilnehmen.
Die Inhalte sind gleichlautend, aber intensiver gestaltet. Zur Genehmigung als Unternehmen muss außerdem eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.
Dies sind Grundzüge und Minimalanforderungen an Mitarbeit und Unternehmer im Sicherheitsgewerbe. Es ist nicht zulässig ohne Erfüllung dieser rechtlichen Vorgaben ein Sicherheitsunternehmen zu betreiben.
Die Unternehmen erhalten vom zuständigen Ordnungsamt eine Urkunde, die den Betrieb genehmigt.
Lassen Sie sich diese Unterlagen zeigen. Verzichten Sie auch nicht auf die Vorlage der Haftpflichtversicherung.

Letzte Aktualisierung ( 28.11.2008 )
 
 
 
 
http://www.vds-eventservice.de/