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Gelbe Karte für die Vuvuzela PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Lawo   
14.07.2010

Gedämpfter „Hornissenschwarm“ dank Technik von Lawo

Seit den ersten Spielen der Fußball-WM war eine Diskussion um den Dauerton der Vuvuzelas
entbrannt, der an einen Hornissenschwarm erinnerte. Nach einiger Zeit wurde der Fernsehton
gefiltert: „Bei der Erstellung des Vuvuzela-armen Signals war es hilfreich, dass wir mit den
EQs in den Lawo-Pulten steile Notch-Filter bilden konnten“, erläutert Carsten Higler, Tech-
nischer Leiter ARD.
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Die ARD war in Südafrika für die Venueplanung, die SNG-
Planung und das DFB-Quartier zuständig, das ZDF für das
International Broadcast Centre (IBC) und das Leitungskon-
zept. Der SWR war dabei der Federführer für die ARD – die
Schweizer Firma Host Broadcast Services war verantwortlich
für die gesamte Infrastruktur zur Produktion und Übertragung
der World Feeds von Ton und Bild (Weltbild, Weltton oder
internationales Bild, internationaler Ton).

Die Planung und Vorbereitung dieses Mega-Events hatte etwa zwei Jahre gedauert, mit dem Aufbau war etwa vier Wochen
vor der ersten Sendung (der Sportschau am 5.6.) begonnen
worden. Die größte Herausforderung war dabei die Logistik,
da einiges aus Vancouver geliefert wurde und durch den Streik
der Hafenarbeiter in Durban eine Woche verspätet ankam.
„Wir mussten daher Personal früher anreisen lassen, um den
Aufbau in der verkürzten Zeit stemmen zu können“, so Higler.

Zwölf Signale wurden von HBS für die Regie des IBC zur Verfügung gestellt, in den Stadien waren es je nach Partie
auch bis zu 14 Signale. Im IBC lagen zusätzlich die Rück-
leitungen aus Deutschland für Überspielungen sowie für
Schalten zu SNGs, dem DFB-Quartier und den eigenen
Ü-Wagen an den Stadien auf. Dadurch, dass HBS als Host-
broadcaster wieder im Einsatz war, war die Infrastruktur mit
der vor vier Jahren in Deutschland vergleichbar. Trotzdem
gab es einige Probleme: „Wir hatten einige Stromausfälle
im IBC, was den Aufbau zusätzlich verzögert hat. Die Leitungsanbindung über zwei Seekabel lief anfangs auch
sehr fehlerbehaftet“, ergänzt Higler.

Im IBC kam ein mc²90 von Lawo zum Einsatz. Laut SWR
Toningenieur Erich Ebert bietet dieses Pult eine enorme
Flexibilität und bewältigte alle Aufgaben (unter anderem die Erstellung des 5.1-Signals) spielend. Besonders hilfreich war dabei die „Level-Funktion“, mit der alle unter dem VCA-Master liegenden
Fader sofort bedient werden können – und die bereits erwähnten Notch-Filter. „Da LawoIngenieure
im IBC für HBS arbeiteten, gab es kurze Wege für einen Informationsaustausch oder bei Problemen“,
erläutert Ebert weiter.

Alle Ü-Wagen-Regien waren mit mc²66-Pulten ausgestattet, im DFB- Quartier kam zusätzlich ein
mc²56 zum Einsatz. Da überall Technik von Lawo verwendet wurde, waren die Toningenieure flexibel
einsetzbar und die Crews an den Stadien konnten problemlos zwischen den Ü-Wagen wechseln. „Der
SWR hat eine hohe Anzahl von Lawo-Pulten und gerade auf unserem großen HD-Ü-Wagen FÜ2HD
sind damit sehr positive Erfahrungen gesammelt worden“, beschreibt Higler abschließend noch einmal
die Vorzüge von Lawo-Mischpulten.

Weitere Informationen zu Lawo

Bilder: Lawo



Letzte Aktualisierung ( 14.07.2010 )
 
 
 
 
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