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Gehörorgan dient zur Erfassung des Schalldrucks und der Frequenz.
Gehirn wertet diese als Lautstärke und Tonhöhe aus.Druckschwankung des Schallfeldes werden vom Ohr in Nervenreize umgesetzt.

Die Ohrmuschel dient nur bedingt zur Richtungsselektion. Gehörgang (3,5cm) führt Signal anTrommelfell.
Trommelfell trennt zwischen Außenohr und Mittelohr
Im Mittelohr: Hammer, Amboß und Steigbügel. Hammer, Amboß und Steigbügel übertragen die vom Trommelfell aufgenommenen Schwingungen auf die Membran des ovalen Fensters am Eingang des Innenohrs (Anpassung). Das Innenohr (in Form einer Schnecke) ist mit Lymph-Flüssigkeit gefüllt.
Trennwand teilt Schnecke in oberen und unteren Bereich und endet kurz vor Ende der Schnecke: kleine Öffnung (Helicoterma). Dient dem Druckausgleich. Trennwand reicht nicht zu beiden Seiten der Schnecke, sondern wird durch Basilarmmembran überbrückt. Basilarmmebran beginnt mit einer Breite von 0,16 mm am ovalen Fenster und endet mit 0,5 mm an der Helicotrema. Auf ihr sitzt das Cortische Organ. Im cortischen Organ liegen mehrere von Sinneszellen nebeneinander, welche durch Hörnerven mit dem Gehirn verbunden sind. Vom Ende der Trennwand geht die sog. Reissner-Membran aus. Darunter liegt eine Deckmembran, welches das Corti-Organ kaum berührt. Ankommende Schallwelle wird über Trommelfell, Gehörknöchelchen auf ovales Fenster übertragen. Im Innenohr teilen sich diese Schwingungen auf: Endolymphe des oberen Schneckenkanals und Lymphe zwischen Reissner- und Basilarmembran Längs der Basilarmembran bildet sich eine Welle geringer Laufgeschwindigkeit aus. Die Basilarmembran ihrerseits wird infolge verschiedener Elastizitätsgrade je nach Frequenz an bestimmten Stellen in einen Schwingungszustand versetzt. Hierdurch entstehen im Innern der Schnecke Schwingungsmaxima der Endolymphe und der Basilarmembran.
Die unterschiedlichen Elastizitäten der Basilarmembran bewirken, dass die Auf- und Abbewegungen der Flüssigkeitsschwingungen in Hin- und Her-Bewegungen verwandelt werden. Die Sinneszellen des Cortischen Organs, die am oberen Ende feine Härchen besitzen, werden angeregt. Die durchschnittliche Hörschwelle des Menschen liegt bei einem Schalldruckpegel (SPL) von: 20 µPa. Die Schmerzschwelle liegt sehr viel höher: bei über 20 Pa Eine Pegeländerung von 1 dB ist der kleinste wahrnehmbare Lautstärkeunterschied. 3 dB wird generell bemerkt. Ein Unterschied von 6 dB SPL wird deutlich wahrgenommen. Eine Änderung von 10 dB SPL wird als “doppelt so laut” empfunden.
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