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Die Vorbereitungen laufen – ICSA 2015 Fachkonferenz vom Verband Deutscher Tonmeister

Der Verband Deutscher Tonmeister veranstaltet in diesem Jahr vom 18. bis 20. September bereits zum dritten Mal die „International Conference on Spatial Audio“, abgekürzt ICSA, und nimmt damit erneut ein sehr populäres Thema der professionellen 3D-Audio-Produktion ins Visier, das in der Fachwelt gleichermaßen als aktuelle Herausforderung und verheißungsvolle Zukunftsvision gehandelt wird. Die Fachkonferenz wird in diesem Jahr im österreichischen Graz in Kooperation mit dem Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz stattfinden, nachdem sie 2011 in Detmold und 2014 in Erlangen einen überaus erfolgreichen Verlauf für sich verbuchen konnte. Die noch relativ junge, aber bereits fest etablierte Konferenzreihe fokussiert mit ihren aktuellen Themen auf die realen Anforderungen an zeitgemäße Produktionsprozesse.

Die ICSA beschäftigt sich nicht nur mit den wesentlichen technisch-theoretischen Hintergründen der dreidimensionalen Produktion und Wiedergabe, sondern möchte den Teilnehmern vor allem die besondere Gelegenheit bieten, direkte Hörerfahrungen zu sammeln und verschiedene, auch formatrelevante Aspekte unterschiedlicher Produktionsansätze kennenzulernen. In einem eigens dafür optimierten raumakustischen Umfeld können Spatial-Audio-Projekte in konventioneller 5.1-Surround-Anordnung, aber natürlich auch in erweiterten Formaten bis 9.1 oder in 3D-Higher-Order-Ambisonics-Systemen mit mehr als 25 Lautsprechern erlebt werden. 

Mit dem diesjährigen Leitmotto „Die 3D-Audio-Produktionskette“ spricht die Veranstaltung Fachleute aus Produktion, Forschung und Entwicklung an, die sich der Thematik zukünftig aus verschiedenen Richtungen technologisch, kommerziell oder künstlerisch nähern möchten. Die inhaltliche Ausgestaltung des Konferenzprogramms übernehmen zahlreiche Fachkollegen aus Industrie, Produktion und Wissenschaft, die sich spezialisiert mit Kernthemenbereichen wie binaurale Technologien und Aufnahmetechniken, Mikrofonanordnung, Einsatz geeigneter Produktionswerkzeuge, Wellenfeldsynthese, Aufnahme, Übertragung und Kodierung, Standardisierung, Up- und Downmix, räumliche Wahrnehmung, Qualitätskontrolle und kanal- oder objektbasierte Produktion auseinandersetzen. Die Konferenz möchte dabei Experten aus Theorie und Praxis zusammenführen, um das gegenseitige Verständnis für die komplexen Anforderungen der 3D-Audio-Produktion zu fördern, sowie eine Kontinuität bei der Wissensvermittlung und der Entwicklung von Produktionsabläufen sicherzustellen. 

Der praktische Aspekt und das Erleben dreidimensionalen Hörens wird durch die Anwesenheit zweier Übertragungswagen (ORF und B&R 3D Audio Soundmobil) unterstrichen, sowie durch die Zusammenarbeit mit den Herstellern Audio, Technologies, , / und Audio Export. Einen Höhepunkt der Veranstaltung liefert ein Ambisonics-Konzertabend, der in einem Ü-Wagen mitgeschnitten und binaural (terrestrisch) sowie in 5.1 (via Satellit) übertragen werden soll. Das umfangreiche Programm beinhaltet Workshops, Vorträge und Podiumsdiskussionen, die im Universitätsgebäude eine ausgesprochen exklusive Heimat finden werden, ergänzt durch eine Ausstellungsfläche und mindestens drei Spatial-Audio-Vorführungsräume. 

Den Vorsitz der Konferenz führen Dr. Alois Sontacchi (IEM), Dr. Franz Zotter (IEM), Dr. Matthias Frank (IEM), DI Hannes Pomberger (IEM) und Dr. Günther Theile (). Die Teilnahmegebühr beträgt 450,00 Euro inklusive Verpflegung. -Mitglieder können zu einem vergünstigten Tarif von 320,00 Euro buchen. Anmeldungen sind in der Zeit vom 20. Juli bis zum 13. September möglich. Die Hotelreservierung erfolgt über das Graz Convention Bureau. Konferenzsprache ist Englisch. 

Weitere Details finden sich auf der Website des Verbandes Deutscher Tonmeister: www.tonmeister.de 

 

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