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AIDAprima mit Lightpower unterwegs: Professionalität wird auch bei der Lichttechnik großgeschrieben

Am 7. Mai 2016 wurde AIDAprima, das neue Flaggschiff von AIDA Cruises, feierlich in Hamburg getauft. Das Schiff begeistert mit zahlreichen Attraktionen wie dem Beach Club mit 365 Tagen Karibik-Feeling, dem Four Elements mit Wasserrutsche und Klettergarten sowie einem erstklassigen Entertainment-Angebot. In Sachen Lichttechnik vertraut man an Bord von AIDAprima auf die langjährige Expertise und professionelle Lichttechnik von Lightpower.

Marcel Dias Vieira, Supervisor Entertainment Technics AIDA Cruises, erklärte die grundsätzlichen Überlegungen zur Lichttechnik: „Bei den Lichtpulten auf diesem Schiff, aber auch auf allen anderen Schiffen der AIDA Flotte setzen wir auf MA Lighting. Mit den Pulten der grandMA Serie, auf den älteren Schiffen, und in den letzten Jahren mit der grandMA2 Serie auf den jüngeren Schiffen haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Hier auf der AIDAprima verwenden wir im Theatrium eine grandMA2 full-size. In unserem Beach-Club kommt eine grandMA2 light zum Einsatz, in unserem Nachtclub Nighfly ebenfalls eine grandMA2 light und in unsere Disco D6 eine grandMA2 replay unit. Bei allen Geräten, die wir nutzen, steht für uns an vorderster Stelle, dass wir professionell ausgestattet sind.“ Aus diesem Grund sind auch, unter anderem, Claypaky Moving Lights und Robert Juliat Verfolgerscheinwerfer mit an Bord.

Alle Veranstaltungsorte auf der AIDAprima sind über ein Netzwerk, in das MA NPU (Network Processing Unit) integriert sind, miteinander verbunden. Sie laufen jedoch in unterschiedlichen Sessions. Theoretisch wäre es so möglich, aus dem Theatrium die Show im Nighfly zu fahren.

Als Lichtdesigner zeichnet Hilton Jones, von Three in One Entertainment & Consulting, für die Shows auf AIDAprima aber auch auf den weiteren Schiffen der AIDA Flotte verantwortlich. Er kümmert sich in diesem Zuge auch um das System-Design und die Spezifikation: „Die Herausforderungen auf einem Schiff sind mindestens genauso groß wie bei einer Produktion an Land. Mit unserem hohen Technikstandard und den unterschiedlichen Shows bieten wir unseren Gästen an Bord nicht nur viel Abwechslung sondern auch Events auf höchstem Niveau. Dafür brauchen wir sowohl beim Equipment als auch bei den Darstellern und Technikern einen hohen Grad an Professionalität. Unsere Shows hier im Theatrium haben zwischen 400 bis 630 Cues, im gesamten Schiff sind es 112 DMX-Universen, die wir benötigen – das ist nur professionell lösbar. An vielen Stellen arbeiten wir daher auch mit Timecode, um der Komplexität Herr zu werden.“

Auch in allen anderen Bereichen ist die AIDAprima mit professioneller Technik ausgestattet. Unabhängig davon, ob der Blick auf die verbaute Kinetik der Bühnenelemente, die LED-Screens, die Tontechnik oder das schiffeigene TV-Studio fällt, überall steht der Anspruch im Vordergrund, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Das fasziniert auch Andreas Scholz, Lighting Operator für das Theatrium, das größte Venue an Bord: „Ich fahre seit über zehn Jahren auf den unterschiedlichsten AIDA Schiffen. Das tolle an unserer Arbeit hier ist, dass wir mit sehr professionellem Equipment arbeiten. Das ist keine Selbstverständlichkeit und ich schätze es sehr, dass wir technisch immer up to date sind und man seine fachlichen Kenntnisse so stets erweitern und sich beruflich weiterentwickeln kann. Dazu trägt auch bei, dass wir an Bord sehr eigenverantwortlich arbeiten und selbst Lösungen finden und Entscheidungen treffen müssen, wenn es mal Probleme gibt. Es gibt keine übergeordnete Fachabteilung, aber wir unterstützen uns im Team. So zu arbeiten macht Spaß – und ganz nebenbei lernt man die Welt kennen.“

Im Bereich Lichttechnik sind unter anderem folgende Produkte installiert: 1 x grandMA2 full-size, 2 x grandMA2 light, 2 x grandMA2 replay unit, 1 x MA NPU (Network Processing Unit) sowie Claypaky Alpha Profile 800 ST, Robert Juliat Super Korrigan und Buxie.

Fotos: © AIDA Cruises

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