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Beats und Beams in Berlin: Summer Rave mit MA und Clay Paky

 

In den Hangars des Flughafens Berlin Tempelhof feierten jüngst rund 20.000 Tanzwütige beim Berlin Summer Rave zur Musik von Westbam, Vitalic, Mousse T und vielen weiteren Künstlern. Martin Kuhn, verantwortlich für das Licht- und Set-Design auf allen Floors, setzte neben weiteren Herstellern auch auf Produkte von MA Lighting und Clay Paky. Alles in allem wurden ca. 350 Moving Lights, 200qm LED-Wände und jede Menge „Specials“ eingesetzt.

So fanden sich auf dem Rave 5 x grandMA2 full-size, 1 x grandMA2 light, 1 x grandMA2 fader wing, 1 x MA NSP (Network Signal Processor), 9 x MA NPU (Network Processing Unit), 1 x MA VPU (Video Processing Unit), 24 x Clay Paky Sharpy Beam, 24 x Clay Paky Alpha Beam 700, 16 x Clay Paky Shotlight Wash und 24 x Clay Paky Alpha Spot QWO 800 ST.

Kuhn erklärte die Zusammenstellung des Materials: „Ich bin bei der Wahl des Materials unter anderem auf den Vermietpark von Black Box Music eingegangen, die das Material lieferten. Da dort eine Menge Produkte aus dem Clay Paky Portfolio zu finden sind, habe ich gern zugegriffen. Die Shotlight Wash und die Sharpy waren eine ganz klare Wahl für einen solchen Rave, da sie für eindrucksvolle Effekte sorgen. Unsere sechs Operator trafen wiederum die Wahl bei der Lichtsteuerung und favorisierten hier ganz klar das MA System.“

„Es galt drei Floors zu schaffen, die erstens ganz anders aussehen sollten als im vergangenen Jahr, zweitens eine Tanzfläche von je ca. 1.200qm umfassten und drittens über zwölf Stunden viel Abwechslung beim Licht bieten sollten“, erklärte Kuhn seine Designüberlegungen. „Außerdem haben wir auch die historische Umgebung des alten Flugzeughangars mit in das Lichtkonzept einbezogen. Zudem sollten die drei Floors sich klar voneinander unterscheiden und auch den jeweiligen Musikstil optisch unterstützen. Es galt deshalb zunächst einmal ein ‚architektonisches‘ Design zu finden – eine Bühne mit einem Set, das den Zuschauerraum und die Tanzfläche einbezog. Das eigentliche ‚Lichtdesign‘ bestand dann darin, dieses Set mit Lampen zu bestücken und interessante und abwechslungsreiche Kombinationen aus den verschiedenen Komponenten zu entwickeln.“

„Vor allem die schiere Größe – immerhin mussten drei Hangars mit Equipment bestückt werden – war eine Herausforderung“, fuhr Kuhn fort. „Wobei es hier ja nicht nur um die Installation über der Bühne ging – wie bei einem normalen Konzert – sondern der gesamte Raum (jeweils ca. 4.000qm) sollte bespielt werden. Am Ende hieß das, drei große Installationen mussten in zwei Tagen aufgebaut, eingerichtet und in einer Nacht programmiert werden.“

Wahrlieb Hackl war Production Manager für Black Box Music. Martin Kuhn und Tobias Heydthausen kümmerten sich um die Vor-Visualisierungen. Als Programmierer und Operator waren für den „Planet Bass“ Floor Tobias Heydthausen und Conrad Neumann, für den „Ostfunk” Floor Patrick Schmelz und Philip Kroll und für den „House“ Floor Karl Boese und Thomas Hutzler zuständig. Black Box Music, Berlin, lieferte das Equipment.

 

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