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Das Beste aus aller Welt: 17 Hippies touren mit dot2

Was die 17 Hippies auf der Bühne zum Besten geben, ist in dieser Kombination selten. Die dreizehnköpfige Berliner Band verbindet auf überwiegend akustischen Instrumenten Rock- und Popmusik mit osteuropäischen Melodien und Rhythmen, französischen Chansons und amerikanischer Folkmusik. Gesungen wird dabei sowohl auf Deutsch, Englisch und Französisch.

Anlässlich ihrer „20 Jahre 17 Hippies“ Jubiläumstour hat Lichtdesigner Tobias Pehla eine dot2 core sowie ein dot2 F-wing zur Steuerung des Lichts verwendet. Neben den dot2 Pulten hatte Pehla auch DTS NICK NRG 1201 und DTS JACK mit auf der Tour.

Pehla, der sonst als stellvertretender technischer Leiter im Heimathafen Neukölln arbeitet und gleichzeitig auch das Columbia Theater in Berlin lichttechnisch betreut, zeigte sich von den Möglichkeiten der dot2 angetan: „Natürlich sind für eine kleinere Tour wie diese Faktoren wie Gewicht, Größe und Flexibilität ausschlaggebend, da ich unser Licht-Equipment selber transportiere und aufbaue. Darüber hinaus sehe ich das Pult aber auch zum Beispiel in Schulen und in allen Bereichen, wo Leute mit dem Pult arbeiten sollen, die das nicht täglich machen. Anfänger erreichen mit dem Pult schnell das, was sie erreichen wollen. Eine grundlegende Show ist durchaus in einer Stunde umsetzbar.“

„Mir persönlich gefällt auch die MA Philosophie hinter der dot2“, so Pehla weiter. „Es ist alles sehr geradlinig – vom Patchen bis zur Anlage des Showfiles. Das Gute an der dot2 ist, es funktioniert alles so, wie der User es sich vorstellt, es gibt keine Umwege sondern der Weg zum Ziel ist gut zu finden. Dabei helfen sicherlich auch die vielen Hinweistexte. Gleiches gilt für die Effekt-Engine, die bietet alles, was man im Alltag benötigt.“

Angesprochen auf seine grundsätzlichen Überlegungen beim Lichtdesign für die 17 Hippies erläuterte Pehla: „Bei einem unserer ersten Gespräche zur Tour-Vorbereitung sagte Christopher, der Band-Chef der 17 Hippies, zu mir: ‚Tobi, ich möchte, dass wenn das Publikum rein kommt, es auf der Bühne aussieht, als ob man Nachts auf den Bus wartet.‘ Als nächstes kam dann die Idee mit der Straßenlaterne auf. Generell funktioniert es bei den Hippies so, dass eine Idee im Raum steht, die dann immer weiter verfeinert wird. So reichte es nicht eine Straßenlaterne auf der Bühne zu haben, die ich vom FOH aus regeln konnte. Die Laterne sollte sich auch während der Show bewegen lassen. Um diesen Straßenlaternencharakter zu untermalen, haben wir uns aus dem Berliner Ensemble eine Natriumdampfniederdrucklampe geliehen. Diese habe ich zentral über der Bühne eingerichtet und konnte durch den großen Abstrahlwinkel meistens die ganze Bühne abdecken. Das gab mir die Möglichkeit, das Farbkonzept der Kleidung der Band regelrecht auszuhebeln.“

„Grundsätzlich versuche ich, bei den 17 Hippies einen Schritt zurück zu dem zu machen, was vor der Moving Light-Ära verbreitet war“, führte Pehla weiter aus. „So ist der Kern des Konzepts konventionelles PAR- und ACL-Licht von oben, davon so viel wie möglich. Allerdings geht es da auch weniger um Effekte, als darum Stimmungen zu bauen und Farben, und dadurch auch die Musik, wirken zu lassen.“

„Die DTS Moving Lights fuhren bei uns als Bodenpaket mit. So habe ich die NICK NRG 1201 als Backwash genutzt. Die DTS JACK wiederum habe ich hauptsächlich genutzt um Gobos in den Haze zu projizieren und Schattenbilder der Musiker an die Wände der Venues zu werfen“, schloss Pehla.

Beleuchtungs- und Bühnentechnik GmbH lieferte das Licht-Equipment.

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