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ETC Eos Ti im Budapester National Theater

Das Nationaltheater in Budapest ist nicht nur das wichtigste Sprechtheater Ungarns – die neu erbaute, 2002 eröffnete Spielstätte gehört weltweit zu den renommiertesten Theaterbühnen. Aber auch zu den schönsten. Das postmoderne, direkt am Donauufer gelegene Gebäude besticht durch eine genauso eigenwillige, wie spektakuläre Architektur. Architektin Maria Siklos erdachte sich eine fünf Stockwerke umfassende Spielstätte: neben dem eigentlichen Theater sind auf den verschiedenen Etagen auch Probebühnen und Räume  für die nach modernsten Gesichtspunkten zusammengestellte Bühnentechnik reserviert. Doch „modern“ ist relativ. „Damals, bei der Theatereröffnung vor zwölf Jahren entsprachen die Lichtpulte dem neuesten Stand“, sagt Zsolt Fésűs, Chef der des Budapester National Theaters. Dass dies für die 2002 installierten Systeme heute nicht mehr gilt, lässt Fésűs unausgesprochen. Es versteht sich von selbst. Selbstverständlich war somit auch – da das Nationaltheater auch in Zukunft international konkurrenzfähig bleiben wollte – ein umfassendes Upgrade der Lichttechnik notwendig. Ein, wie Fésűs  betont, aufwändiges, umfangreiches und wohl überlegtes Unternehmen. Zum einen konnte man es sich nicht erlauben, den Theaterbetrieb während der Neuinstallation einzustellen. Zum anderen mussten Faktoren wie Budget, Zeitaufwand und – vor allem – Nachhaltigkeit und Zukunftstauglichkeit aufs Genaueste hinterfragt werden. Vorgaben, die eine Ad-Hoc-Entscheidung und das vorzeitige Festlegen auf einen Hersteller, auf ein System, verbieten. „Wir haben die Neukonzeption der Lichtanlage über eineinhalb Jahre lang penibel geplant“, sagt Fésűs, der seit der Neueröffnung vor einem Dutzend Jahren für das Theater tätig ist. In den 18 Monaten haben sich Fésűs und sein Team einen umfassenden Überblick über die besten Lichtpulte der besten Hersteller verschafft und zahlreiche Modelle begutachtet und getestet. Nach dieser Sondierung kristallisierten sich drei Hersteller mit ihren Produkten heraus. Einer davon: . „Ich arbeite seit vielen Jahren mit -Produkten. Zum Beispiel habe ich eine lange Erfahrung mit der Expression-Konsole. Damit habe ich viele Jahre im Millenaris-Studio gearbeitet und war damit vollauf zufrieden. Die Konsole war zuverlässig und bot mir mit den Sensor-Dimmern hervorragenden Handling-Komfort“, sagt Fésűs. Das neue Eos-Pult hat er bereits antesten können – im Vigsz Theater, ein weiteres großes Haus in Budapest, ist die Konsole installiert. Zsolt Fésűs war beeindruckt. Das Konzept der Eos bietet als voll integrierte Steuerung für konventionelle und Multifunktionsgeräte – wie Moving Lights, LEDs, Farbwechsler und Gobo-Räder – hohe Flexibilität für den Benutzer. Features wie integrierte LCD-Touchscreens, optionale Fadermodule oder die Remote Processor Unit (RPU) bieten Designern und Programmieren eine Vielzahl von Möglichkeiten. 

 

Letztendlich aber war es die Kombination aus der hohen Qualität der Produkte, der zuverlässige Support des ungarischen ETC-Vertriebs sowie die Firmenhistorie von ETC, die den Ausschlag zu Gunsten von ETC gab. „ETC verfügt über eine mehrere Jahrzehnte lange Erfahrung in der Entwicklung von Lichtsystemen für den Theatereinsatz. Diese Expertise und die damit einhergehende umfangreiche Produktpalette machten ETC für uns zur ersten Wahl.“ Ein weiterer Pluspunkt: die umfassende Kompatibilität. „Das ist Teil der Firmenphilosophie von ETC: die neuen Produkte ergänzen sich so gut wie immer mit bereits bestehenden“, sagt Fésűs. Dies spare Zeit, Geld und Ressourcen und sei, so Fésűs, ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit. 

 

Das Herzstück der neuen Installation im Budapester Nationaltheater bilden die neuen Konsolen der Eos-Familie. Zwei Eos Titanium dienen als Server und als Backup für die Hauptbühne, zwei Gio Konsolen kommen für die Studio-Bühne zum Einsatz. „Die zwei Konsolen können synchron betrieben werden und sich gegenseitig perfekt ergänzen.“ Eine weitere Gio ist überdies für kleinere Bühnen vorgesehen. 

 

Um das Lichtteam möglichst schnell mit den neuen Konsolen vertraut zu machen, habe man noch vor der Lieferung der Pulte die Offline- heruntergeladen. So konnten sich die zwölf Lichttechniker an die Funktionen, Features und Oberfläche der Konsolen gewöhnen. Eine Art „Trockentraining“, die sich bezahlt machte. Das zeigte sich spätestens, als nach der eineinhalbtägigen Installation ein aus Florian Maier und Wolfgang Rothe bestehendes ETC-Support-Team nach Budapest kam: die Schulung war effizient und auf hohem Niveau. „Diese Vorbereitung war eine sehr gute Basis, um mit dem neuen System schon nach sehr kurzer Zeit arbeiten zu können“, sagt der Chef-Lichttechniker des Nationaltheaters. Darauf kann man jetzt aufbauen und im nächsten Schritt die Feinabstimmung der Konsolen vornehmen. Die neuen ETC-Konsolen erleichtern die Arbeit von Zsolt Fésűs und seinem Team. Sie sind für ihn Werkzeuge, die ihm die Möglichkeiten geben, seine kreativen Vorstellungen präzise umzusetzen. Und genau das liebt der passionierte Lichttechniker auch an seinem Beruf: „Du bist immer wieder mit neuen, anspruchsvollen Herausforderungen konfrontiert“, sagt er, „gemeinsam mit meinem Team haben wir schon die unterschiedlichsten Produktionen betreut.“ Besonders angetan haben es ihm Tanz-Performances und andere Events. Zsolt Fésűs: „Diese Aufgaben übernehme ich mit größter Begeisterung – denn ich bin süchtig nach Applaus!“

 

Weitere Informationen zu ETC und den Produkten finden Sie auf www.etcconnect.com

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