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Gerätekunde – PAR Scheinwerfer

PAR- PAR-Scheinwerfer, auch als PAR-Blazer bezeichnet, sind einfach ausgeführte Parabolspiegelscheinwerfer, die grundlegend aus einem einfach konstruierten Gehäuse, einer Lampe, einem Lampensockel, einem Reflektor, einem Schutzgitter (nur bei einigen Versionen) und einer frontseitigen Aufnahme für Zubehör bestehen. Der Markt hält heute viele Größen dieser Scheinwerfer bereit, angefangen beim PAR 16 über den PAR 36 bis hin zu PAR 56 und PAR 64, wobei die beiden zuerst genannten Typen eher für oder Architekturlichtanwendungen zum Einsatz kommen. PAR 56 und PAR 64 hingegen sind aus der professionellen kaum mehr wegzudenken. Geschätzt wird ihr äußerst helles, hartes Licht, das Flächen schnell mit Licht überflutet und das in keiner Disco oder Showproduktion fehlt. Hinzu kommt ihr sehr günstiger Anschaffungspreis. Beschränken wir uns auf den PAR 56 und PAR 64, so sind im Hinblick auf das zwei Versionen zu unterscheiden. Einerseits können Pressglaslampen eingesetzt werden, eine spezielle Reflektorlampe mit Parabolreflektor, bei der Glühwendel, Reflektor und Frontglas zu einer Einheit zusammengefasst sind. Die Leistungsstufen lauten 300 W bei PAR 56 bzw. 500 oder 1000 W bei PAR 64. Das ausgestrahlte Licht zeichnet sich dabei ellipsenförmig ab, besitzt in den Randbereichen aber keine klare Lichtverteilung mehr und wirkt dort unsauber. Besonders beim Einleuchten dieser Geräte ist die elliptische Lichtverteilung zu beachten, die durch Drehen der Lampe im PAR-Gehäuse in die weniger “kritische” Position platziert werden kann. Da ein PAR keine Fokussiermöglichkeit besitzt, sind die PAR-Lampen in unterschiedlichen Abstrahlwinkeln lieferbar, die durch eine unterschiedliche Strukturierung der Oberfläche des Lampenfrontglases erzielt wird. Die Palette reicht dabei von einer klaren Struktur (extrem enge Bündelung) bis hin zu einer stark geriffelten Oberfläche (extrem breite Streuung). Für den PAR 64 besteht darüber hinaus die Möglichkeit, 500 W-Halogenlampen zu benutzen. Der fehlende Reflektor der PAR-Lampe wird durch Einsatz eines “externen” Reflektors (Raylightreflektor) ins PAR-Gehäuse ausgeglichen. Der Lichtausfall dieser PARs ist für Bühnenanwendungen jedoch kaum zu gebrauchen und bleibt daher dem Showeinsatz vorbehalten, wo die schnelle Ansprechcharakteristik von Halogenglühlampen benötigen. Ebenso ist eine 1200 W PAR-Entladungslampe verfügbar. Beim Kauf sollte man unbedingt auf eine VBG-geprüfte PAR-Version zurückgreifen, da hier alle Gehäuseteile mit dem Schutzleiter verbunden sind und die hintere Gehäuseöffnung mit einer Platte abgedeckt ist, um ein versehentliches Berühren des Lampensockels zu verhindern.

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