Startseite / Lichttechnik / Gerätekunde – Scheinwerfertypen

Gerätekunde – Scheinwerfertypen

Scheinwerfertypen Mit dem Begriff charakterisiert man allgemein betrachtet eine Lampe, die in einem Gehäuse eingebaut ist, wobei weitere Einrichtungen im Inneren des Gehäuses eine Veränderung des von der Lampe erzeugten Lichts möglich machen, das Licht aus dem Gerät austritt. Blickt man auf die Konstruktion von Scheinwerfern, so ist ihr grundlegender Aufbau bei allen Typen ähnlich. In einem Gehäuse aus Gus, Blech oder Aluminium befindet sich ein entsprechendes , welches durch einen Lampensockel und eine Lampenfassung in der erforderlichen Brennstellung gehalten wird. Hinter der Lampe ist ein Reflektor oder Spiegel angeordnet mit dessen Hilfe das nach hinten abgestrahlte Licht der Lampe wieder zur Austrittsöffnung des Scheinwerfers reflektiert oll ein die emittierten Lichtstrahlen der Lampe gezielt konzentrieren, besitzt er zusätzlich eine optische Linse aus Glas, welche die Lichtstrahlen sammelt oder streut. Je nach Gerätetyp erlauben entsprechende Fokussiermechanismen die Verstellung des Lampenabstandes zur Linse, wodurch die Konzentration der Lichtstrahlen verändert werden kann. Spiegel sind dabei gewöhnlich aus hochglanzpoliertem oder matt gerauhtem Aluminium gefertigt und kommen in ihren unterschiedlichen Ausführungen in Scheinwerfern mit konzentrierterem Lichtausfall zur Anwendung (z.B. Linsen- und Profilscheinwerfer). Besonders in jüngerer Vergangenheit haben die als Kaltlichtspiegel bezeichneten Glasspiegel mit dichroitischer Beschichtung an Bedeutung gewonnen und kommen heute in vielen Scheinwerfern zum Einsatz. Bei dieser Spiegelart sind die Reflektorschichten auf einen Spiegel aus Glas aufgedampft, wobei der Belag für die Infrarotstrahlen durchlässig ist und die Wärmestrahlung des Lichts so durch den Spiegel in den hinteren Teil des Scheinwerfers abgeleitet wird. Dementsprechend reduziert sich die Wärme im Lichtstrahl eines solchen Scheinwerfers erheblich. Klassische Reflektoren hingegen sind in der Regel in Scheinwerfern zu finden, die eine breite Lichtstreuung erzeugen sollen (z.B. - und Flächenleuchten), wobei man symmetrische (gleichmäßige Lichtsteuerung nach oben und unten) sowie asymmetrische (stärkere Lichtstreuung zu einer der beiden Seiten) Reflektoren unterscheidet. Die Gehäusefront eines Scheinwerfers besteht aus mehreren Einschüben zur Aufnahme von Zubehör (z.B. Torblenden oder Farbfilterrahmen). Ein entsprechender Scheinwerferbügel ist fest mit dem Gerät montiert und erlaubt die Befestigung sowie Positionierung eines Gerätes. Im einfachsten Fall muss die Positionierung dabei per Hand durchgeführt werden, besonders in Fernsehstudiostudios kommen gewöhnlich jedoch stangenbedienbare Versionen zum Einsatz, deren horizontale und vertikale Positionierung sowie Fokussierung mit Hilfe von Bedienstangen bequem vom Studioboden aus möglich ist. Ein Höchstmaß an Flexibilität stellen dabei aber nur motorische zur Verfügung, deren unterschiedliche Parameter exakt ferngesteuert und reproduziert werden können. Auf den weiteren Seiten finden Sie eine Auswahl grundlegender Gerätetypen, die besonders dem weniger erfahrenen Anwender eine Hilfestellung bei der Scheinwerferauswahl bieten soll.

Auch Interessant

TSL Production entscheidet sich für den ELATION Smarty MaX

Mit dem Smarty MaX hat ELATION Professional kürzlich ein neues Mitglied der Smarty-Familie vorgestellt, das …

Tour Service Lichtdesign entscheidet sich für Follow-Me

Mehr kreativer Spielraum und praktischer Nutzen für eigene Projekte und den Rental-Bereich Tour Service Lichtdesign, …

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.