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In der Wespenfabrik: MA, Robert Juliat und Major und spielen im HAU Hebbel am Ufer ein wichtige Rolle

1984 veröffentlichte der schottische Schriftsteller Iain Banks sein mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes Werk „Die Wespenfabrik“ (Originaltitel The Wasp Factory). Der Roman ist aus der Sicht des siebzehnjährigen Frank Cauldhame geschrieben, der über seine Kindheit berichtet. Frank folgt in dem Buch zahlreichen von ihm selbst erfundenen schamanistischen Ritualen. Schon bald zeigt sich, dass er für drei Todesfälle in seiner Familie verantwortlich ist…

Im vergangenen Jahr wurde The Wasp Factory bei den Bregenzer Festspielen in der Regie von Ben Frost mit einem Libretto von David Pountney uraufgeführt. Die Koproduktion von Bregenzer Festspiele, HAU Hebbel am Ufer Berlin, Royal Opera London und dem Holland Festival Amsterdam ist eine Vertonung des Romans  für drei Sängerinnen, fünf Streicher, mit Musik und mit Live-Elektronik von Ben Frost. Nach Aufführungen 2013 in Berlin im HAU wurde die Produktion nochmals im HAU wieder aufgenommen.

Lichtdesignerin Lucy Carter setzte dabei auf eine grandMA2 ultra-light, ein MA onPC command wing, Profilscheinwerfer sowie Major . Unter anderem wurden 30 x Major PAR 64 PRO, 8 x 614 SX, 10 x 711 SX2, 4 x 714 SX2, 2 x 713 SX2 für das Stück verwendet. Als Lichttechniker und Operator waren Thomas Schmidt und Carsten Wank tätig.

Susanne Görres, Technische Leitung HAU, berichtete: „Mirella Weingarten hat für das Stück ein kongeniales Bühnenbild entworfen, ein Podest, das mit Plexiglas belegt und zu Beginn mit Rindenmulch bedeckt ist. Im Laufe der Aufführung richtet sich das Podest zu einer Wand auf, die von hinten beleuchtet ist und die zunehmend sichtbar wird.“

„Bei der eingesetzten Technik haben wir uns für ein grandMA2 System entschieden, da es ein stabil laufendes Lichtstellwerk ist, das außerdem über Midi mit dem Tonpult verbunden werden konnte und hervorragend für die geplanten Gastspiele geeignet war“, erklärte Görres. „Die Midi-Verbindung zum Tonpult war notwendig, da einzelne ‚Go-Befehle‘ für die Lichtstimmungen exakt auf die Tonsequenzen getaktet waren. Weiterhin wurden mehrere Effekte programmiert, die teilweise parallel liefen und auch über Midi gestartet wurden, was sich auf der grandMA2 sehr einfach programmieren lässt.“

„Für die Major PAR-Scheinwerfer hat sich die Lichtdesignerin wegen des hohen Lichtoutputs entschieden und weil sie leicht, einfach und schnell zu fokussieren sind“, so Görres. „Ausschlaggebend für die Entscheidung für Robert Juliat Scheinwerfer war deren sehr gute Abbildungsgenauigkeit und die Möglichkeit, diese genau fokussieren zu können.“

IBT Theatres and Broadcast lieferte das Licht-Equipment.

 

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