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Kreativität in Licht getaucht: Sunbeam Productions setzt für Nordic Pulse und WaterWorks auf MA Lighting, Claypaky und Martin

Unter dem Namen Nordic Pulse und WaterWorks haben Sunbeam Productions und der Pianist und Dirigent Kristjan Järvi eine Konzertreihe ins Leben gerufen, die in verschiedenen Varianten präsentiert wurde, zum Beispiel als eigene Festivals oder einzelne Konzertabende mit verschiedenen künstlerischen Programmen, Solisten und anderen Künstlern aus der Musik- und Technikbranche. Nordic Pulse feiert dabei die Unabhängigkeit der baltischen Staaten mit einer eindrucksvollen audiovisuellen Inszenierung, die jüngst auch im Berliner Konzerthaus gastierte.

Bertil Mark begleitete die Musik mit seinem Lichtdesign und spielte dabei mit Farben und Formen gemeinsam mit dem Orchester. Dabei setzte Bertil, der sich selbst als Lichtspieler bezeichnet, auf eine grandMA2 onPC Lösung mit MA 8Port Node und MA 4Port Node zur DMX-Ausgabe. Zusätzlich hatte er die grandMA2 light des Konzerthauses mit in sein System eingebunden.

Bertil erklärte, wie er an die Umsetzung dieser, für den sonst im Jazz, Pop und Rock beheimateten Kreativkünstler, ungewöhnlichen Aufgabe herangegangen ist: „Ich bin ein Lichtspieler. Strenggenommen habe ich für diese Konzerte kein reguläres Pult genutzt, sondern ich habe mir aus Midi-Controllern ein eigenes Instrument zusammen mit grandMA2 onPC gebaut und performe während der Konzerte mit. Das passiert alles live. Dabei versuche ich der Musik zu folgen und Akzente zu setzen. Obwohl ich mit Technik arbeite, versuche ich, diese emotional werden zu lassen, sie zum Leben zu erwecken.“

„Wenn man wie in diesem Fall mit einem klassischen Ensemble arbeitet, kommt man wieder zurück zur Basis“, so Bertil weiter. „Feine, wenige Dinge reichen dabei, um den einen, großen Ausbruch des Orchesters auch mitzubekommen. Das ist sehr emotional. Aber was ich genau möchte, kann ich nicht sagen. Das funktioniert nur im Zusammenspiel. Ich versuche meine Palette so zu gestalten, dass ich mitfließe. Ich bin eingeladen worden und bringe die Popkultur in diese Welt mit hinein. Das ist gewollt. Es gibt aber viele Faktoren, die man bedenken muss. Beim Publikum geht es los, die sind es gar nicht gewohnt, ein Teil des Raums. Es ist schon der Wahnsinn, mit einem Orchester in diesen traditionellen, konservativen Konzerthäusern dieser Welt zu sein. Diese Orte, die man erst in die heutige Welt bringen muss, sind mir weniger vertraut als industrielle Venues wie das Kraftwerk Peenemünde.“

Beim Licht-Equipment verwendete der Lichtspieler unter anderem A.leda B-EYE K20 und by HARMAN MAC Viper™.

Der Berliner Künstler Philipp Geist hat für das Konzert den -Content geschaffen.

Die AG lieferte das Licht-Equipment.

 

Fotos: © Paul Gärtner

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