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Preisgekrönte britische Science-Fiction-Serie vertraut auf ETC Cobalt Konsole

Die Emmy-prämierte Fernsehserie Red Dwarf feierte kürzlich mit der elften Staffel ihre Rückkehr auf die britischen TV-Bildschirme. Zur Begeisterung der eingefleischten Fangemeinde präsentiert die jüngste Staffel der Sci-Fi-Comedy zahlreiche Gast-Stars sowie viele außergewöhnliche Licht-Effekte. Letztere entstanden durch Ziggy Jacobs-Wyburns Programmierung mit einer ETC Cobalt Steuerkonsole. 

Ed Moore, Kameramann von Red Dwarf, traf auf der PLASA Show 2015 zufällig auf die Lichtdesignerin Jacobs-Wyburn, die auf der Messe ein Cobalt Lichtpult demonstrierte. Moore war sehr daran interessiert, das Potential der kürzlich mit ETC Cobalt und Congo jr. modernisierten Lichtsteuerungs-Systeme in den Pinewood Studios vollends auszuschöpfen. Daraufhin wurde Jacobs-Wyburn eingeladen, sich dem Team für die zwei neuen Staffeln anzuschließen, deren Dreh kurz bevorstand.

In Einklang mit der Verpflichtung des Senders UKTV gegenüber der „BAFTA Albert Consortium Sustainability Group”, die sich für die Nachhaltigkeit bei Film- und Fernsehproduktionen einsetzt, spielte energieeffiziente LED-Beleuchtung eine Schlüsselrolle bei der Produktion. Es war bald klar, dass Jacobs-Wyburn viel mehr als erwartet beisteuern konnte – sowohl hinsichtlich der LED-Technologie als auch des Cobalt-Pults. Jacobs-Wyburn zeigte auf, wie sich relativ einfach Dynamik und Bewegung mit Licht erzeugen lassen, und half bei der Kreation einer Fülle von Effekten – wie beispielsweise flackerndem Feuer, Alarmen, Sirenen und allgemeiner „Weltraum-Atmosphäre“.

 

„Die Möglichkeit bei der Cobalt Konsole, schnell Dinge direkt auf die Fader zu legen, ist großartig. Besonders wenn sich der Patch ständig ändert oder man immer wieder neue Geräte anschließt“, sagt Jacobs-Wyburn. „LED-Requisiten wurden laufend hinzugefügt und an anderer Stelle aufgebaut. Man hatte nicht immer die Zeit, sie in Gruppen zu speichern. Manchmal gab es einzelne Kanäle, die nur für eine Szene benötigt und sehr schnell aufgebaut werden mussten. Dann war es hilfreich, diese Kanäle zu nehmen und auf vier Fader zu legen, um sie für diese eine Szene zu nutzen. Anschließend konnte man sie wieder von den Fadern entfernen, sodass man sich über sie keine Gedanken mehr machen musste. Das ist wirklich etwas, wozu nur die Cobalt in der Lage ist.“

 

Auch das Speichern und Abrufen von Moving-Light-Informationen ist für die Cobalt kein Problem. „Ein konstantes Aussehen der Szenen ist für eine Serie besonders wichtig – vor allem hier, wo wir eine Folge nach der anderen gedreht haben. Mit den vielen Spots und ihren wechselnden Gobos, den LED-Scheinwerfern und den DMX LED-Requisiten hatte ich viele bewegliche Elemente auf dem Pult im Blick zu behalten“, sagt Jacobs-Wyburn. Die Gerät- und Effekt-Organisation auf der Cobalt machte dies mühelos möglich: „Ich konnte sie als vollständig konstantes Playback speichern. Zum Beispiel: Wenn ich ein Feuerflackern auf eine Art gespeichert hatte, konnte ich es ganz einfach wieder aufrufen, um die Szene am nächsten Tag oder vor Live-Publikum noch einmal zu drehen – oder es im nächsten Moment auf eine komplett andere Art und Weise einzusetzen.“

 

 Für die Studioaufnahmen vor Publikum, bei denen die Live-Darbietung mit vorab aufgezeichneten Szenen kombiniert wurde, war ein bestimmtes Feature unverzichtbar: „Mit der Cobalt kann man Presets in beliebiger Reihenfolge sammeln und sie jederzeit wiederverwenden“, sagt Jacobs-Wyburn. „Ich hatte alle Szenen und Positionen in Bänken mit jeweils 100 Presets aufgezeichnet – Episode eins war in den 100ern, Episode zwei in den 200ern und so weiter – , während sie gedreht wurden. So konnte ich die Presets schnell wieder in der benötigten Reihenfolge zusammensetzen und, wenn nötig, ein Playback-Cue einfügen, um die Beleuchtung auf das Publikum zu lenken. Ich musste dabei unkonventionell vorgehen – etwas, was ich mit einem anderen Pult nicht hätte machen können.“

Ed Moore fügt hinzu: „Es war keinem klar, dass eine Beleuchtung so schnell und so effektiv sein kann. Während der gesamten Dreharbeiten musste man nie auf die Beleuchtung warten. Meist verbringt man ja einen Großteil der Dreharbeiten damit zu warten, bis endlich die Lichteffekte eingerichtet sind – und wenn diese nicht schnell genug umgesetzt werden können, verwirft man die Effekt-Idee und macht weiter. Die Cobalt Konsole löste kontinuierlich Probleme und war leistungsfähiger, als ich mir das je erträumt hätte.“

 

Foto-Credit: Ed Moore

 

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