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Pünktchen auf dem i – mit Cobalt 10 im Deutschen Theater München

Das Junge Theater Bonn (JTB) präsentierte in diesem Jahr im Deutschen Theater in München die Inszenierung des Erich Kästner Klassikers „Pünktchen und Anton“. Für sechs Aufführungen machte das erfolgreiche Bonner Kinder- und Jugendtheater Halt in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Gepäck hatte der technische Leiter des JTB Claudius Bruns eine Cobalt 10 Lichtkonsole.

 

Bruns hat das Lichtdesign in Zusammenarbeit mit Regisseur Lajos Wenzel entworfen. Im heimischen Theater und auf Tour setzt Bruns normalerweise für die Steuerung auf eine Congo Kid von . Bei einem Gastspiel in einem so großen Haus wie dem Deutschen Theater benötigte er jedoch mehr Bedienmöglichkeiten. Deshalb verwendete Bruns für die Produktion erstmals die größere Cobalt 10 Lichtkonsole von – und war angetan: „Es ist klein, kompakt, man kann es unter einem Arm tragen. Dabei verfügt es über zwei integrierte Bildschirme und ich kann zusätzlich noch bis zu drei eigene anschließen. Damit ist die Übersicht verbessert und damit auch die Bedienung. Ein großer Vorteil ist, dass ich quasi beliebig viele DMX-Universen nutzen kann. Das war für uns auf Tour und speziell für ein so großes Haus wie das Deutsche Theater besonders wichtig.“

 

Da die Congo Kid und die Cobalt 10 die gleiche verwenden, musste sich Bruns in seiner Arbeit und der Programmierung nicht umstellen. Die Show konnte er bequem im Vorfeld vorbereiten und programmieren. Hier nutzte er unter anderem die topografisch dargstellte Kreisansicht. „Für die Tour ist das super, denn so konnte ich mir vor Ort viel Zeit ersparen. Das Showfile konnte ich dann problemlos in die Cobalt laden.“ Für die Beleuchtung griff er – bis auf die selbst mit -Rampen bestückten Mischgewebebanner – auf das -Equipment des zuvor im Deutschen Theater aufgeführten Musicals Spam-A-Lot zurück. „Ich hatte im Theater selbst nicht mehr besonders viel Arbeit, da ich den Plot von Spam-A-Lot bekommen habe und somit deren Equipment mit unseren Sachen patchen konnte. Die Adressen hatte ich schon vorher fertig. Es ging dann schnell: Ich musste nur noch die Positionen der bewegten anpassen und das konventionelle Licht einleuchten.“ Die Anlage steuerte Bruns via DMX: „Wir haben DMX angeschlossen und alles lief auf Anhieb.“ Darüber hinaus wäre aber auch die Steuerung sACN oder ArtNet denkbar gewesen.

Im Einsatz überzeugte die Cobalt 10 den renommierten Lichttechniker mit ihrem Layout und dem schnellem Handling. „Die Nutzerfreundlichkeit der Cobalt ist großartig. Man hat einen super schnellen Zugriff auf alles und das Layout ist sinnvoll und übersichtlich aufgebaut. Zum Teil ist das Tastenlayout fast identisch mit dem der Kid. Das war für uns sehr praktisch. Wir haben uns auf Anhieb zurechtgefunden, mussten uns nicht umstellen.“

Deshalb zieht Claudius Bruns auch ein positives Fazit nach seiner Cobalt-10-Premiere: „Die Cobalt 10 kommt auf meine Wunschliste. Wir haben im Bonner Theater nur relativ wenig Platz im FOH-Bereich zur Verfügung. Das Pult würde dort super hinpassen – und die integrierten Monitore mit der Option auf drei Weitere schaffen eine gute Übersicht auf kleinstem Raum.“

 

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