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Silly mit Clarity auf „Wutfänger“-Tour 2016

LSC Clarity LX600 ist erste Wahl für Lichtdesigner Klaus Bolte

Seit Oktober 2016 tourte die deutsche Kult-Rockband Silly mit ihrem im Frühjahr erschienenen Album „Wutfänger“ durch Deutschland. Das dritte Studioalbum der Band mit Sängerin Anna Loos schickt sich an, mindestens genauso erfolgreich wie die beiden Vorgänger „Alles rot“ und „Kopf an Kopf“ zu werden.

Für die Tour, die in der Open Air Saison 2017 ihre Fortsetzung finden wird, entwickelte Klaus Bolte das Set- und Lichtdesign. Bolte, der die Tour auch als Operator begleitet, konzipierte ein effektvolles Design, das ganz ohne Videoelemente auskommt. Als variabler Eyecatcher kommen sechs sechseckige, mit Licht bestückte PODs zum Einsatz. Die PODs bestehen aus einer mit Aluminium ausgeschlagenen Stahlkonstruktion und verfügen über ein lackiertes Frontgitter, das erst bei spezieller Beleuchtung sichtbar wird. „Die PODs erlauben mir eine Vielzahl an Effekten zu realisieren“, erklärt Klaus Bolte. „Ich mag es, mit den Reflexionen innerhalb der PODs zu spielen und das Design nach und nach zu entfalten. Allein das erzeugt schon eine schöne Steigerung der innerhalb der Show.“

Mit von der Partie sind elf BMFL Spot – sechs im Rigg, fünf auf platziert. Bolte suchte gezielt nach einem kraftvollen Spot, der auch unter Einsatz von Gobos mit dunklen Farben noch genug Helligkeit ausgibt. Der BMFL Spot sei hierfür genau die richtige Wahl gewesen. Außerdem überzeugten der große Zoombereich, der enge und die Schnelligkeit der Lampe. Doch auch der Markt spielt eine Rolle, wie Bolte ausführt: „ROBE Lampen sind leichter zu bekommen, da viele mittelständische Verleiher im Osten Deutschlands ROBE in ihrem Bestand haben.“

Am FoH setzte Klaus Bolte auf eine Clarity LX600 Konsole des australischen Herstellers LSC Lighting Systems. Die Clarity LX600 ist aufgrund ihrer Ausstattungsmerkmale ein echtes Allround-Pult. Clarity LX600 stellt bis zu 8.192 DMX-Kanäle über DMX oder ArtNet zur Verfügung und bietet dabei volle Unterstützung für Protokolle wie RDM oder auch sACN. 

„Ich arbeite schon lange und sehr gerne mit der Clarity LX600. Sie ist schnell zu bedienen, sehr grafisch und insgesamt äußerst unkompliziert in der Handhabung. Patches sind ganz einfach per Drag & Drop direkt aus der Bibliothek zu machen, die Rigg Views erlauben es, spezielle Lampentypen anders am Pult anzeigen zu lassen, und das Split Paging System erlaubt es, Pages in linke und rechte Seiten zu splitten und verschiedene Pages zusammen aufzurufen. Außerdem stehen vier Bänke mit frei belegbaren Buttons für Presets, Effekte, Pages oder Cuelisten zur Verfügung. Alles in allem ist die Clarity LX 600 damit nur zu empfehlen für den Rock’n’Roll Gebrauch!“

2017 sind Silly vom 9. Juni bis 2. September live zu erleben.


 

Foto: Christopher Graefe

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