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Virenbefall auch in DMX-Ketten nachgewiesen

(Aprilscherz 2010)
Wie Wissenschaftler der Universität Helsinki jetzt herausgefunden haben, ist ein Großteil der derzeit eingesetzten in der Veranstaltungstechnik mit dem heimtückischen Tenebrae-Virus infiziert.
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Der Schädling breitet sich besonders gerne über ungesicherte DMX-Netzwerke aus und nistet sich anschließend in das Betriebssystem der Wirtsgeräte ein. Besonders anfällig seien
hier fünfpolig ausgeführte Datenleitungen, da der Virus sich auf den beiden eigentlich ungenutzten besonders schnell ausbreiten könne, so Prof. Dr. Lúcido Alumbrado von der Prima-Lux-Fakultät in Helsinki. Aber auch drahtlose Netzwerke sind
der Studie zufolge stark gefährdet.

Mit seinen Kollegen konnte Alumbrado erstmals nachweisen, dass Erscheinungen wie überhöhte Wärmeabstrahlung sowie ungleichmäßige Lichtverteilung und temporäre Änderungen
der Farbtemperatur Indizien für Tenebrae sein können. Zu den weiteren Symptome zählen laut dem Forscherteam Effekte
wie Streulicht, Signalrefektionen auf der Steuerleitung und
die Verweigerung von Hot Restrike.

Im Endstadium kann der Tenebrae-Virus auch zu dem so genannten Plank’schen Kurvenzug in Verbindung mit schwar-
zen Strahlern führen, so Alumbrado weiter. In Zusammen-
arbeit mit Technikern von Showtechnic aus Wald-
büttelbrunn bei Würzburg sei es den Wissenschaftlern jedoch gelungen, eine Reihe von Scheinwerfern zu entwickeln, die
dem Schädling gegenüber resistent sind. So verfügen die
neuartigen Geräte unter den Markennamen Futurelight und über innovative Sicherheitstechniken wie Shutter und Korrekturfilter, die einen Befall durch den Virus über die Daten-
leitung verhindern sollen. Eine Restverdunkelung wird durch spezielle Multiplexer und Molybdänfolien vermieden. Ein an
den DMX-Schnittstellen installierter Hauk’scher Korb kann die Sicherheit vor Virenbefall noch zusätzlich erhöhen.

Weitere Informationen zu Steinigke Showtechnic

Bilder: Steinigke Showtechnic

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