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Zukunftsmusik: Marteria tourt mit MA, Clay Paky, Philips Vari*Lite und Robert Juliat

„Zum Glück in die Zukunft II“, unter diesem Motto stand die Tour des deutschen Rappers Marteria, die jüngst in 14 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz Halt machte. Lichtdesigner Tjorre Hasubski setzte unter anderem auf 22 x Alpha Spot QWO 800, 20 x Sharpy, 24 x Philips Vari*Lite VL3500 Wash, 3 x Aramis, 1 x grandMA2 full-size, 1 x grandMA2 light, 1 x MA VPU basic MK2 ( Processing Unit), 1 x MA NPU (Network Processing Unit) und 2 x MA Digital 12 x 2,3kVA.

„Ich habe das Design mit Rücksprache des Künstlers entwickelt und war verantwortlich für die Lichtprogrammierung und das Operating“, so Hasubski. „Für MA Produkte habe ich mich entschieden, weil ich schon seit Jahren damit arbeite und mir der Workflow und die Möglichkeiten, die das System bietet, sehr gut gefallen. Hinzu kommt, dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt, zum Beispiel wie man einzelne Arbeitsprozesse gestalten und optimieren kann.“

„Aufgrund der gesamten MA System-Performance wollte ich auch eine integrierte Videolösung. Hier kam die MA VPU ins Spiel, die ich vom Pult aus schnell konfigurieren, programmieren und bedienen konnte. Was mir bei der mit Programmierung des Video-Parts mit der MA VPU sehr gut gefallen hat ist, dass man das Video wie einen programmieren kann und somit die Arbeit fließend von der Hand geht. Es ist sehr einfach Licht und Videos in der Programmierung zu verbinden, es gibt keine Hürden. Das hat den Vorteil, dass man sehr flexibel sein kann und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Es ist nicht notwendig, Grundeinstellungen, Zusammenführungen . während einer Programmierung zu verändern.“

Hasubski erklärte weiter: „Die Grundidee war es, dass die Show über Videobilder Emotionen übertragen sollte. Hierbei war es für mich allerdings wichtig, dass das Video nicht zu dominant wird, sondern sich in das Gesamtkonzept des Designs einfügt. Das Licht hatte bei einigen Teilen des Konzerts die Aufgabe, das Video zu betonen, jedoch ohne die Künstler im Schatten stehen zu lassen. Andererseits sollte das Licht auch in der Lage sein, sich vom Video hervorzuheben, um visuelle Akzente in der Show zuzulassen. Die Anordnung von Video und Licht im Rigg war sehr präzise gehalten, da die Musik von Marteria eine klare Struktur verfolgt.“

Die Videoprogrammierung übernahm Herman Stöhr. Dennis Baumann hat das Video gefahren. Der Video-Content wurde von Phillip Hilles in Rücksprache mit Hasubski und  Marteria entwickelt und umgesetzt.

Black Box Music Veranstaltungstechnik GmbH lieferte das gesamte Equipment.

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