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Erneuter Umsatzsprung für satis&fy

Am 1. Oktober startete die satis&fy AG aus Karben in ein neues Geschäftsjahr. Die Zeichen stehen laut Unternehmensvorstand Nico Ubenauf auf Wachstum. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 realisierte das Unternehmen für Eventtechnik und Eventarchitektur eine Umsatzsteigerung von mehr als 15 Prozent auf circa 70 Millionen Euro. Die positive Umsatzentwicklung erklärt er insbesondere mit der Umsetzung vieler Großprojekte, umfangreichen Investitionen in Material und Qualität, dem erfolgreichen Ausbau des US-Geschäftes, der gelungenen Integration der Lightcompany sowie mit Änderungen auf Managementebene.

In Deutschland setzte das Unternehmen für Eventtechnik und Eventarchitektur auch im letzten Geschäftsjahr beständig auf den Ausbau der Qualitätsmarktführerschaft. Allein in den letzten Monaten wurden mehr als sieben Millionen Euro in neues Technik-Equipment investiert. „Die Branche steht permanent unter Anpassungsdruck an neue Technologien“, erklärt Ubenauf. Man gehe den Wandel beständig mit und halte den Mietpark aktuell. In der Videotechnik habe man beispielsweise im letzten Jahr größere Summen für Technik ausgegeben, die UHD/4k-Auflösungenin der Eventtechnik möglich macht. „Die Zeichen stehen auf 4K“, sagt Francesco Elsing, Global Director Video Services, für den das Thema „unheimlich spannend“ ist. „Hochauflösende Inhalte werden immer mehr gefordert. Wir freuen uns, dass wir hier so etwas wie eine technologischeVorreiterrolle auf dem deutschen Event-Markt haben“, äußert Elsing. So wurden unter anderem Kamerazüge von Hitachi, die UHD-Live-Betrieb ermöglichen, angeschafft. Außerdem wurde in neue passende Grafikmischer von Barco für das Live-Bildschirmmanagement sowie in 4K-Hochleistungsprojektoren von Christie investiert. Darüber hinaus kaufte das Unternehmen im letzten Geschäftsjahr hochwertige Indoor und Outdoor taugliche LED-Module von LEDitgo.

Große Lichtausbeute

Im Licht und Rigging lag der Fokus auf der Vereinheitlichung des konzernweiten Traversenbestands sowie auf Investitionen in leistungsstarke Multifunktionsscheinwerfer und LED-Technologie. „Wir haben unseren Traversenbestand von Eurotruss auf über 10.000 Meter erhöht“, erzählt Martin Heuser, Global Director Lighting & Rigging Services. Dabei wurden allein für die Lightcompany mehr als 4.500 Meter neue Traversen angeschafft. „Wir führen jetzt bis auf einige wenige Ausnahmen fast die komplette Bandbreite aller Eurotruss-Systeme, die auf dem Markt erhältlich sind“, so der Licht-Profi. Darüber hinaus habe man sehr viel Zubehör wie Ecken, Sonderteile, Spezial- und Towersysteme sowie große Traversen gekauft. Auch bei Investitionen in neue Lichttechnik wurde mehr geklotzt als gekleckert. Das Unternehmen kaufte in großer Stückzahl LED Source Four Series 2 Scheinwerfer von ETC, mit denen neue Dimensionen in der LED-Beleuchtung gesetzt werden können. Auch mit dem Robe BMFL Spot, dem Mythos von Clay Paky und VL4000 Spots von Vari*Lite standen leistungsstarke Lampen auf der Investitionsliste. Neue Lichtsteuerungspulte von MA Lighting und High End Systems ergänzten diese. Durch den Verkauf alter Motoren, wurde darüber hinaus Platz gemacht für den Kauf neuer Motoren der gängigen Gewichtsklassen der Firma Chain Master. „Unser neustes Highlight sind die wetterbeständigen LED-Akku-Scheinwerfer von Astera“, fügt Heuser an.

Tonangebend

Im Ton standen im letzten Geschäftsjahr neue Line-Arrays von d&b und Nexo ganz oben auf der Einkaufsliste. So wurde die Anzahl an T10-Modulen von d&b erhöht und das superkompakte, schicke Beschallungssystem GEO M6 von Nexo in den Mietpark integriert. Auch der Bestand an K2-Systemen von l’Acoustics wurde nochmals vergrößert. Besonders freut sich Martin Ramrath, Global Director Audio Services, über die Investition in das Helix Digital Intercom-System von Clearcom, das beispielsweise die Kommunikation zwischen Regie und Kameraleuten erleichtert. Darüber hinaus investierte satis&fy umfangreich in D20-Verstärker von d&b, die im Dezember geliefert werden. Dazu kommen dann auch neue E6-Lautsprecher, die die alten E3-Lautsprecher ablösen. Neue hochsensible Funkstrecken von Shure, Intercom-Headsets von Beyerdynamic sowie Mischpulte von Yamaha und Avid ergänzten die lange Shopping-Liste. „Unser Major Invest liegt auf Systemen, die unseren Kunden immer einen erstklassigen Sound garantieren – ohne Abstriche. Mit den getätigten Käufen haben wir für jede Herausforderung die richtige Lösung parat“, freut sich Martin Ramrath, Global Director Audio Services. 

Neues Land

Nicht nur die Investitionen sprechen bei satis&fy eine deutliche Wachstumssprache. Auch das Amerika-Business läuft gut. Mit der Eröffnung der Niederlassung in New York Anfang 2015 wurde nach Portland in 2012 ein weiterer Standort auf amerikanischem Boden eröffnet. Seitdem steigen die Mitarbeiterzahlen in Übersee beständig. „Neben vielen Projekten für Nike, unter anderem während der NBA All Star Meisterschaften, wurden wir kürzlich als Preferred Partner für das Terminal 23 ausgewählt, ein Event-Space der Marke Jordan mitten in Manhatten“, sagt satis&fy Vorstand Ubenauf. Eine positive Nebenwirkung des Amerika-Geschäfts lässt er nicht unerwähnt: Mit der zunehmend internationalen Ausrichtung könne man auch den Mitarbeitern hierzulande neue Entwicklungsperspektiven anbieten.

Onboarding

Mit der Integration der Lightcompany hat satis&fy nicht nur an Material und Personal gewonnen, sondern sich auch im Bereich Kinetik kompetent verstärkt. „Natürlich sind Zusammenschlüsse immer ein Risikoinvestment. Aber die Lightcompany mit ins Boot zu holen, hat sich für uns als komplett richtig erwiesen. Die Fachkompetenz im Bereich Kinetik ist einfach unübertroffen“, freut sich Ubenauf immer noch über das neue Konzern-Mitglied.

Generationenwechsel erfolgreich eingeleitet

Um Qualitätsangebot und Serviceorientierung trotz starken Wachstums zu gewährleisten, wurden bereits 2013 umfangreiche Strukturmaßnahmen eingeleitet. Strategische Prozesse wurden optimiert, Verantwortungen und Aufgabenbereiche neu definiert und Veränderungen im Führungsstab angestrebt. Erfolgreich eingeleitet wurden diese mit dem Wechsel von Kai Weiberg aus dem Unternehmensvorstand in den Aufsichtsrat. Auch an den Standorten in Werne und Berlin gab es durch Generationenwechsel Veränderungen in der Führungsmannschaft, „um zukünftig eine noch höhere Serviceorientierung und bessere Servicequalität zu bieten“, so Nico Ubenauf. Auch andere Schlüsselpositionen auf dem Weg zu einer wachstumsfördernden Organisationsstruktur seien erfolgreich besetzt worden.

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