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Magic Event- und Medientechnik GmbH stattet den 6. ADAC Supercross aus

Das Technikkonzept für den 6. ADAC Supercross München im Dezember 2014 in der Münchner Olympiahalle kam aus Fürstenfeldbruck. Die Magic Event- und GmbH war als Generaldienstleister für Licht und Ton beauftragt. 

Das Lichtdesign des Supercross – Event in München stammt aus der Kreativschmiede von Magic Event- und Medientechnik. Als technischer Leiter war Fabian Meyer maßgeblich an der Erstellung und Umsetzung des Beleuchtungskonzepts beteiligt: „In den vergangenen Jahren hatte das Lichtdesgin des Supercross in der Münchner Olympiahalle den Fokus auf einer fulminanten Intro – Lasershow. Erst im Anschluss daran wurde die Lichtanlage komplett hochgefahren.

Das Grundlicht der benötigten kameratauglichen Ausleuchtung wurde in den Vorjahren mit den fest installierten Entladungslampen der Olympiahalle realisiert. Diese haben den Nachteil, dass sie nach jedem Abschaltvorgang bis zu dreißig Minuten Abkühlzeit benötigen, bevor sie wieder eingeschaltet werden können. Dies stellt natürlich eine große Einschränkung für die Lichtgestaltung dar. Unser Kunde kam mit dem klar definierten Wunsch auf uns zu, situationsbedingt fokussierte Akzente zu setzen. Mein Team und ich wollten mit dem Lichtdesign außerdem das ursprüngliche Rock’n’Roll Feeling des Motorsports zum Ausdruck bringen. Daher entschieden wir uns, in diesem Jahr die Beleuchtungsanforderungen hauptsächlich mittels umzusetzen. Der Fokus lag darin, nicht nur für Foto- und Kamerabilder ein gutes Lichtdesign zu kreieren, sondern auch für das Live-Publikum die Show abwechslungsreich und spannend zu gestalten. 

Hierbei mussten natürlich die geltenden Regulierungen des Motorcross berücksichtig werden, damit die Fahrbahn ausreichend hell beleuchtet ist und die Fahrer nicht geblendet werden. Durch den gezielten Einsatz von Effektlicht, wie beispielsweise 16 Ignition Strip Blinder an der Einfahrt der Fahrer, konnten wir dennoch den für die Kameras unverzichtbaren „Lens Flare“ kreieren. Die Show selbst ist so schnell, dass die Zeit, die die Fahrer in der Luft verbringen, beinahe wie Zeitlupenaufnahmen wirken. Diesen Moment konnten wir mit dem Gegenlichteffekt für die Kameras eindrucksvoll unterstreichen, um auf diese Weise Spannungsbögen, ohne dabei den Sport zu behindern aufbauen.“ 

Das dafür eingesetzte Effektlicht vom tschechischen Hersteller . Über 80 ROBIN Pointe und mehr als 60 ROBIN 800 Wash wurden für das Showlicht eingesetzt. Der präzise scharfe des ROBIN Pointe machte hier den Unterschied. Um eine optimale Wirkung der Effekte zu erzielen, kamen vier Atmosphere zum Einsatz. Für die Grundausleuchtung griff das Team auf die fest installierte, konventionelle Beleuchtung der Olympiahalle, bestehend aus 5kW- und 10kW- Stufenlinsen, zurück. Angesteuert wurde das System über eine GrandMA2 Light in Verbindung mit einem MA NPU. Als Backup diente ein MA onPC Commandwing.

Für eine optimale Beschallung ergänzte das Team von Magic die Haustonanlage im Downfill – Bereich mit Lautsprechern der KARA – Serie von L’Acoustics. Die fest installierten der Olympiahalle konnten aufgrund des hohen Geräuschpegels der Motorräder in den unteren Sitzreihen keine ausreichende Sprachverständlichkeit erzielen. Genau diese Lücke hat das Team mit den KARA – Lautsprechern geschlossen. Für ein rundes Klangbild kamen im Bassbereich zusätzlich zwanzig L’Acoustics SB18 zum Einsatz. Das gesamte System wurde in acht Zonen aufgeteilt, um den Zuschauerraum über die gesamte Tribüne hinweg gleichmäßig zu beschallen. Die Herausforderung hierbei war das Einstellen der Delayzeiten. Dazu wurde die Installation des Beschallungssystems mit dem Programm „Soundvision“ von L’Acoustics vorsimuliert. Vor Ort wurde das System mittels des „LA Network Manager“, angebunden an eine Wi-Fi Lösung via IPad, live eingestellt und alle Delayzeiten angeglichen. 

Für die Live-Moderation in der Arena wurde auf das ULX-System aus dem Hause gesetzt. Zur internen Kommunikation zwischen Regie und den drei Moderatoren kamen PSM 1000 In Ear Monitoring Systeme von zum Einsatz.

Technischer Leiter Fabian Meyer erklärt die besonderen Herausforderungen der Veranstaltung für einen Technikdienstleister: „Der wahrscheinlich spannendste Punkt beim ADAC Motorcross sind die über 2000m³ Lehm, die zwischen dem Boden und der geflogenen Traverse liegen. Wir hatten maximal acht Stunden Zeit, um die gesamte Technik ins Dach zu bringen, und mussten direkt nach der Veranstaltung innerhalb kürzester Zeit abbauen. Sämtliche Gewerke müssen bei einer solchen Veranstaltung ineinander greifen, um die kurzen Zeitfenster optimal auszunutzen. Wir hatten tolle Partner in allen Bereichen und sind stolz darauf, überzeugt zu haben und auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein. Natürlich wollen wir im Lichtdesign noch einen oben drauf setzen. Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber wir haben unter anderem in den neuen Robe BMFL Spot investiert.“ 

Das State-of-the-Art Produkt aus dem Hause Robe kann mit 1.700, 1.500 oder 1.200 Watt betrieben werden. Es ist mit einem Gewicht von 36 kg das aktuell leichteste Produkt seiner Klasse und liefert in allen drei Betriebsmodi einen CRI-Wert, der konstant bei einem Wert von 92 sowie einer Farbtemperatur von 6.000 Kelvin liegt. Mit diesem innovativen im Gepäck freut sich das Team von Magic auf den nächsten ADAC Supercross. Man darf man gespannt sein auf das neue Lichtdesign.

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