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Der Letzte an der Bar – Henning Wehland auf Tour mit Allen & Heath dLive und GLD-80

Henning Wehlands Solo-Tour „Der Letzte an der Bar“ setzt auf Allen & Heath dLive C Class C2500 als FOH- und eine GLD-80 als Monitorpult.

Eine Kneipe auf der Bühne? Henning Wehland nutzt dieses Szenario, um die Geschichten seines bewegten Musikerlebens in kraftvollen Songs zu präsentieren. So steht im Zentrum der Bühne eine Bar mit Tresen, Hockern und Schränken, um, an und auf der die sich die Musiker immer wieder neu formieren. 

Technischer Leiter und FOH-Engineer ist Ansgar Friemel, der schon mit Künstlern wie Revolverheld, Gregor Meyle oder 257er zusammengearbeitet hat. 

„Die große Herausforderung bei dieser Produktion ist die große Bandbreite unterschiedlicher Gigs,“ erklärt Friemel. „Wir spielen vom kleinen Straßenfest bis zu Rock am Ring, daher ist die Bar in drei verschiedenen Größen aufbaubar. Da unser Monitor-Platz in die Bar integriert ist, müssen zudem alle Übergabepunkte in der Bühnenmitte liegen.“

Friemel arbeitet seit vielen Jahren mit Pulten von Allen & Heath, so setzte er etwa 2010 eine der weltweit ersten iLive R72-Konsolen bei der Tour des Puppenspielers Rene Marik ein. Für die Produktion von Henning Wehland kam daher nur eine dLive als FOH-Pult in Frage.

„Das dLive-System bietet alle gängigen Audioschnittstellen an und ist dadurch sehr flexibel einsetzbar,“ so Friemel. „Außerdem gefällt mir einfach, dass es durch Updates ständig besser und mächtiger wird und auch der Workflow durch den direkten Austausch zwischen Usern und Entwicklern immer weiter optimiert wird.“

„Wir benutzen eine Allen & Heath GLD-80 und eine KLANG:fabrik im Monitoring,“ so Friemel weiter, „und können alles parallel im Dante-Audionetzwerk fahren bzw. dem A&H gigaACE Netzwerk in 24bit/96kHz für den FOH-Platz. Darüber hinaus können virtuelle Soundchecks, Multitrack-Recordings oder Übergaben an Ü-Wagen ganz einfach zusätzlich über MADI erfolgen.“

Da Henning Wehland bei „Der Letzte an der Bar“ das erste Mal auf Deutsch singt kommt der Sprachverständlichkeit wie bei jeder deutschsprachigen Produktion eine entscheidende Rolle zu.

„Die Dynamikbearbeitung ist dabei extrem wichtig und mit Parallel-Kompression in den Mixgruppen bekomme ich Hennings Stimme auch in komplexen, dichten Arrangements gut nach vorne gemischt,“ erklärt Friemel. „Peak Limiter 76, der 16T VCA-Kompressor, der Slow-Opto Kompressor und die Multiband-Kompressoren sind wirklich tolle Dynamik-Werkzeuge, die ich alle einsetze. Aber auch die anderen Effekte wie die Lexicon- und Plate-Emulationen, der De-Esser, Transient Controller und das Echo kommen regelmäßig zum Einsatz.“

„Ich kann dLive wirklich nur weiterempfehlen,“ so Friemel abschließend. „Durch die offene Busstruktur und das Verteilen der DSP-Power können die dLive Pulte optimal für jeden passenden Einsatz konfiguriert werden. Ob Industrie-, Monitor- oder FOH-Anwendung, mit korrekter Vorbereitung sind die Pulte an jedem Einsatzort zu Hause.“

Daneben setzt Friemel bei „Der Letzte an der Bar“ auf Mikrofone von Audio-Technica, wie etwa bei der Mikofonierung des Drumsets. „Das ATM350 an der Snare löst sehr schön die Höhen und die unteren Mitten auf und ist dank der Cliphalterung perfekt zu positionieren,“ sagt Friemel. „Das ATM230 wird an der Floor-Tom und Snare-Bottom eingesetzt und bildet diese Trommeln sehr natürlich und voll ab. Bei der Mikrofonierung der Atmos setzen wir zwei AT897 Richtmikrofone ein. Entweder in groß A/B oder als ORTF-Mikrofonie in der Bühnenmitte. Für den Monitormix und das Live-Recording, bilden diese Mikrofone die Bühnenumgebung sehr detailliert ab.“

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