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Helene Fischer auf Stadiontour mit Avid VENUE | S6L

Im Sommer 2015 gab es im Konzertbereich nur ein Thema: Helene Fischer und ihre „Farbenspiel“-Stadiontour. Die wegweisende Produktion mit mehreren Bühnen, Flugnummern und innovativem App-Einsatz setzte neue Produktionsstandards in Deutschland und schaffte es spielend unter die 50 erfolgreichsten Tourneen weltweit. Im Juli 2018 kehrte der erfolgreichste deutsche Popstar in die großen Arenen zurück und bot seinen Fans erneut ein perfektes Konzerterlebnis, zu dem auch der herausragende Stadion-Sound von FOH Alex Spengler und sein Avid VENUE | S6L Live-Sound-System beitrugen.

„Ich bin erst relativ spät auf die S6L umgestiegen“, gibt Alex Spengler zu, der bis dahin jahrelang auf seine Avid Profile vertraute. Auf der vorangegangenen Hallentour 2017/18 hatte der FOH-Engineer von Helene Fischer die Möglichkeit, die S6L im Rahmen eines Tournee-Legs zu testen, ohne sich dem Risiko eines kompletten Pultumstiegs auszuliefern. „Wir waren damals immer eine Woche in einer Arena und haben die S6L genutzt, um die Show auf einem separaten Pro Tools-System parallel zum Profile Live-Mix aufzunehmen. So hatte ich am nächsten Tag die Show identisch auf beiden Pulten liegen und konnte in aller Ruhe den Sound und die Workflows in der Halle vergleichen.“

Das Ergebnis überzeugte auf ganzer Linie: „Die S6L macht einen enormen Schritt nach vorne in der Auflösung über das gesamte Frequenzspektrum und hat mich insbesondere im Bass- und Low-Mid-Bereich mit ihrer Wärme und Präzision begeistert. Natürlich muss man sich erst einmal in die neuen Workflows reinfinden, aber ich war erstaunt, wie schnell man alles im intuitiven Zugriff hat.“

Setup & Workflows für Helene
Nachdem Alex Spengler das VENUE | S6L im April/Mai auf der Tour von Semino Rossi inklusive Orchester in Konzertsälen und Stadthallen einsetzte, feierte das modulare Live-Sound-System mit seinen ausgeklügelten Workflows bei Helene Fischer seine Stadion-Premiere. „Ich komme noch aus der Analog-Zeit und schätze es, wenn ich die zentralen Funktionen stets am gleichen Platz vorfinde. Deshalb kommen mir unter anderem die anpassbaren Layouts der S6L sehr entgegen, dank derer ich auch bei vielen Signalen nie den Überblick verliere – etwa bei Musikern, die für bestimmte Songs auf andere Instrumente switchen.“

Standesgemäß setzt Spengler, der auch als Technischer Leiter der Produktion fungiert, auf die größte Ausbaustufe in Gestalt der S6L-32D Bedienoberfläche mit vier Touchscreens und 32 + 2 Fadern sowie der E6L-192 Engine. „Im Vergleich zur letzten Stadiontour ist die Band etwas kompakter. Zudem gibt es diesmal keine Streichersektion, so dass wir diesmal unter 64 Eingängen geblieben sind und alles mit einer Stagebox fahren können.“

Plug-ins
Beim Thema „Plug-ins“ fährt Spengler auf der S6L einen eher zurückhaltenden Kurs. „Ich habe die Anzahl der eingesetzten Plug-ins im Vergleich zu früher deutlich zurückgefahren – ohne Waves, dafür umso mehr mit den internen Effekten.“ Hier nimmt vor allem der neue ReVibe II Hall einen zentralen Platz ein. „Zudem hat mir ein Kollege von Avid neulich die Plug-ins von Sonnox ans Herz gelegt. Mit dem Frequenz-Kompressor kann ich insbesondere die Vocal-Sounds perfekt nach meinen Vorstellungen formen – nicht zuletzt, da die Sprachverständlichkeit im deutschen Schlager/Pop-Bereich immens wichtig ist, um Emotionen zu transportieren.

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