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Auf ihrer “Funhouse”-Tour singt Pink mit dem Funkmikrofon SKM 2000 von Sennheiser (Foto: Baz Halpin)
Auf ihrer “Funhouse”-Tour singt Pink mit dem Funkmikrofon SKM 2000 von Sennheiser (Foto: Baz Halpin)

Manege frei für Pink: Mit Sennheiser auf Funhouse-Tour


Eine junge Rockerin, die kein „stupid girl“ sein will, sich jedoch ihre Begeisterung für den Zauber der Zirkusarena und den Jahrmarkt bewahrt hat. So erklärt sich das bunte Pop-Spektakel, das Pink derzeit mit ihrer aktuellen „Funhouse“-Tour rund um die Welt veranstaltet. Das Bühnenbild erinnert an eine Mischung aus Rummelplatz und Varieté-Theater — an ein „Fun House“ eben, mit seinen Zerrspiegeln und versteckten Durchgängen. Eine Mischung aus Spaß und Gruseln — eine Metapher für Leben und Liebe, wie Pink findet. Die „Manege“ bildet auch den passenden Rahmen für die akrobatischen Einlagen der Sängerin. So bewies sie bereits in mehreren Städten Europas, Nordamerikas und Australiens dem staunenden Publikum, dass sie auch kopfüber noch gut bei Stimme ist. Einen Beitrag hierzu liefern die und das Monitoring von .

Für die Funhouse-Tour setzt Pink bei Mikrofonen und Auf ihrer “Funhouse”-Tour singt Pink mit dem Funkmikrofon SKM 2000 von Sennheiser (Foto: Baz Halpin)Monitoring auf die Serien 2000 und evolution wireless des deutschen Herstellers — und kommt in den Genuss einiger besonderer Varianten. „Pink benutzt ihr SKM 2000 mit einer speziellen e 935-Kapel in Silber“, berichtet Monitor-ingenieur Horst Hartmann. Front-of-house-Techniker Chris Madden ergänzt: „Das Mikrofon klingt fantastisch. Ein Nachregeln am Equalizer ist so gut wie gar nicht nötig, es ist absolut rückkopplungssicher und sorgt für genügend Gain — und das ist für diese Show elementar, wo Pink die meiste Zeit direkt vor der PA singt.“

Da es sich die sportliche Pink nicht nehmen lässt, als Akrobatin an Trapez und Seil zu singen, musste noch eine zweite Mikrofonierungs-
lösung gefunden werden, bei der Pink beide Hände frei hat. Pierre Morant, Relations Manager EMEA bei Sennheiser: „Ein normales Headset kam nicht in Frage, also wurde Pink zu einer sehr prominenten Feldtesterin für unser neues Earset-Mikrofon, kombiniert mit einem Taschensender SK 2000. Sie ist die erste Künstlerin, die dieses einseitige Earset benutzt — und bei den akrobatischen Einlagen dieser Tour hat das Mikrofon seine Feuertaufe bereits bestanden!“

Die Antennen A 5000-CP sorgen aus den Kulissen heraus für perfekten Monitorsound auf der Bühne (Foto: Horst Hartmann)
Für die Background Vocals setzt Chris Madden das SKM 2000 mit herkömmlicher 935er Kapsel ein; auch bei den Instrumentensendern blieben die Ton-techniker der 2000er Reihe treu. „Gerade bei den tiefen Frequenzen von Bassgitarre und ist die Sound-Qualität des Taschensenders SK 2000 fantastisch“, erklärt Horst Hartmann. Für das Monitoring nutzt er das bewährte evolution wireless ew 300 IEM-System mit zirkular polarisierten Antennen A 5000-CP. „Bei dieser Show hat das Drahtlos-Equipment große Entfernungen zu überbrücken — und die HF-Übertragung ist absolut zuverlässig“, erklärt Chris Madden.

Die Mikrofonliste für die Funhouse-Tour beinhaltet auch drahtge-gebundene evolution-Modelle, so zum Beispiel am Schlagzeug. Die Kick-Drums liefern ihren Beat an zwei e 902; die Snares werden wie die Rack-Toms über dynamische e 904 mit Nierencharakteristik abgenommen. An den Floor-Toms stehen e 902, während als Overheads zwei e 914 eingesetzt sind. Der Gitarrenverstärker von Justin Derrico wiederum klingt über das Modell e 906. Für die Live- DVD der Funhouse-Tour hat Chris Madden außerdem HF-Konden-satormikrofone im Gepäck: zwei MKH 8040 und ein Doppelkapsel-mikrofon MKH 800 Twin. „Damit habe ich die Ambience vom FOH-
Platz aus aufgenommen. Das MKH 800 Twin hat das Front- und Back-Signal geliefert, die beiden MKH 8040 — leicht nach hinten, weg von der gerichtet — den linken und den rechten Kanal. Die Ferneinstellung der Richtcharakteristik hat beim MKH 800 Twin ganz hervorragend geklappt; beide Mikrofontypen liefern eine ganz ausgezeichnete Klangqualität ohne Windgeräusche. Ich war sehr
beeindruckt und werde diese
Im „Monitorland“ der Funhouse-Tour: Horst Hartmann (Foto: Horst Hartmann)Mikrofone auch für andere Projekte nutzen.“ Beeindruckt waren die beiden Toningenieure auch von
der Unterstützung durch Sennheiser: „Den gleichen hervorragenden Support zu bekommen, egal, wo man mit der Tour gerade ankommt, ist wie ein beruhigendes Sicherheitsnetz.“


Bislang haben sich rund zwei Millionen Zuschauer ein eigenes
Bild von der atemberaubenden Show und dem herausragenden Klangerlebnis der Pink-Konzerte gemacht. Von einem ganz besonderem Freund der Marke Sennheiser weiß Pierre Morant
zu berichten: „Pink war bei den Proben zur Funhouse-Tour von
ihrem Testmikrofon so begeistert, dass sie es einfach nicht mehr hergeben wollte!“

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