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Metallica und Meyer Sound LEO weihen Quebec Arena mit In-the-Round TM Array ein

Metallicas langjähriger FOH-Engineer "Big Mick" Hughes scheut sich nicht vor Innovationen und feiert auch nach 30 Jahren mit der Band noch Premieren. Zum ersten Mal hat Metallica ein In-the-Round LEO Family mit 1100-LFC Low-frequency Control Elements in einer TM-Array Konfiguration genutzt, als die Band kürzlich das 20.000 Sitzplätze fassende Videotron Centre in Quebec City, Kanada eröffnete.

„Ich habe noch nie eine so große Menge an Low-End mit einer solchen Dichte gehört wenn wir aus der Mitte heraus gespielt haben“, berichtet Hughes. „Das TM Array funktioniert fantastisch gut. Die 1100-LFCs liefern einfach nur eine unglaubliche Energie.“

„Bei In-the-Round Shows muss man das, was man tut, einfach im Griff haben, LEO verhält sich bei allen Frequenzen sehr gut“, so Hughes. „Du bist im Nahfeld eines Teils der PA, aber es können Probleme durch den Raum auftreten, die von Array-Elementen verursacht werden, die in andere Richtungen abstrahlen. LEO macht das komplett überschaubar. Mit seiner Phasenkohärenz erzielt man eine viel bessere Tiefenwirkung, und die Tiefen und Mitten breiten sich nicht seitlich und nach hinten aus. Und weil LEO so gerichtet ist, geht mehr Energie dorthin, wo man sie hin haben möchte – das macht es auch für die Band auf der Bühne leichter.“

Die TM-Array Konfiguration bestand aus 40 1100-LFC Elementen, die in vier Arrays direkt über Lars Ulrichs Drumkit geflogen wurden, um ein gleichmäßiges, ringförmiges Abstrahlverhalten der tiefen Frequenzen im gesamten Zuschauerbereich zu erzielen.

Das Main Array im Videotron Centre umfasst 72 LEO-M Line Array für die langen Seiten der Arena und 72 LYON-W Wide-coverage Line Array für die kürzeren Seiten, Downfills waren jeweils vier LYON-M und LYON-W . Acht MICA und 16 M'elodie Line Array dienten als Frontfill, vier JM-1P Arrayable kamen als Side Fill zum Einsatz, 48 700-HP Subwoofer deckten den unteren Sitzbereich ab. Ein Galileo Callisto Management System mit zwei Galileo 616 AES und 10 Galileo Callisto 616 Array Processors übernahmen die Systemsteuerung und das Alignment.

Die Band spielte zwei Nächte zuvor am Colisée Pepsi – die letzte Show in dem in die Jahre gekommenen Venue – wo die meisten dieser Systemkomponenten in einer end-stage Konfiguration eingesetzt wurden. Alle Systeme wurden von Solotech aus Montreal bereitgestellt.

Metallica touren mit ihrem eigenen Stage Monitoring System, das üblicherweise 36 Meyer Sound MJF-210 Stage Monitors umfasst.

„Das Coverage war unglaublich gleichmäßig, sicherlich auch weil LEO und LYON hinsichtlich ihres Abstrahlverhaltens  so perfekt aufeinander abgestimmt sind“, sagt Lee Moro, Senior Project Director bei Solotech. „Und ihre Leistung kann man genau auf den Punkt ausrichten. Der Punch und die Klarheit sind genau dort wo man sie braucht. “ 

Hughes mixte die Shows auf einem Midas XL8 digitalen Mischpult und spricht ein besonderes Lob den DPA d:vote 4099 Mikrofonen an den Drums aus. Gesangsmikrofone waren Super 55 supercardioid dynamic Modelle, die von der Band wegen ihres Vintage-Looks bevorzugt werden.

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