Startseite / Tontechnik / Ein perfektes Bundle in Zeiten der digitalen Dividende – der RF Explorer3 und RF Generator1 von Monacor
h254670a.jpg

Ein perfektes Bundle in Zeiten der digitalen Dividende – der RF Explorer3 und RF Generator1 von Monacor

An dieser Stelle möchte ich ein Audiotool empfehlen:  Den RF Explorer3 und den RF Generator1 von Monacor. Mich haben beide Geräte sehr schnell überzeugt, und im Folgenden erkläre ich, warum das so ist.

RF Explorer3

Die größte Herausforderung im Umgang mit Drahtlostechnik ist wohl die Tatsache, dass der Frequenzbereich, der uns „Ton-Hucken“ zur Verfügung steht, immer enger wird, während die quantitativen Anforderungen auf dem Job ständig höher werden. 

Mich würde es nicht wundern, wenn demnächst auch der Bankettleiter ein eigenes In Ear bräuchte. Gleichzeitig werden von den Behörden mehr und mehr Frequenzen versteigert. So wird die Investition in immer mehr zum Glücksspiel. 

Das Frequenzmanegement erfordert wohlüberlegtes Vorgehen. Nur ein permanentes Überwachen der HF-Situation gewährleistet Betriebssicherheit. 

Die Hersteller haben durch Programme wie Workbench und WSM nützliche Tools vorgegeben, aber genau hier stellt sich der RF Explorer als sinnvolle Ergänzung heraus. Bei WSM und Co. muss man im Prinzip seine Probleme schon vorher kennen. Der übliche Gemischtwarenladen aus Hardware verschiedener Hersteller macht es schwer, mit der eines Herstellers zu „reagieren“. 

Zum Scannen benötigt man stets einen freien Kanal des Empfängers, der vielleicht während der VA nicht mehr zur Verfügung steht. Oft weiß man gar nicht, was die Künstler abends an Hardware anschleppen werden. Wie soll man das vorher berücksichtigen? 

Der RF Explorer bietet eine Kontrolle in ECHTZEIT. Und alles andere macht wenig Sinn. Wenn man zwei Minuten warten muss, bis der SCAN an die kritische Frequenz gelangt, kann es sein, dass genau in dieser Sekunde der Effekt nicht auftritt. Der RF Explorer zeigt immer, was gerade abgeht. 

Manch einer hat schon erlebt, dass zunächst alle Frequenzen funktionieren, jeder Sender spielt, und dann kommt die Presse in den Saal. Trotz ausdrücklichem Verbot schaltet das EB-Team einen Sender ein. Ohne ein entsprechendes Audiotool, merkst du das erst, wenn der Sender vom Vorstandschef komische Geräusche macht oder stumm bleibt. Mit dem RF Explorer kannst du den Übeltäter herauspicken wie mit einer Wünschelrute.

Das ist der nächste Vorteil: Mit dem RF Explorer bist du mobil. Man kann an der Antennenposition messen, die letzten Endes darüber entscheidet, mit welcher Qualität das Signal im Mischpult verarbeitet werden kann. 

Man kann aber auch auf die Bühne gehen, wo der Musiker sich über Drop Outs auf dem In Ear-Empfänger beschwert, um mal nachzusehen, was da eigentlich vom Signal ankommt.  Gibt es konkrete Störungen, Auslöschungen oder Reflexionen?

Wer schon einmal erlebt hat, was mit Sendern passiert, die im LTE – Bereich platziert wurden, der weiß, was ich meine.  Für DVBT gibt es auch keine zuverlässigen Referenzlisten, so dass man gezwungen ist, einen Analyse vor Ort vorzunehmen. Manche Mauern lassen gar kein DVBT durch. Dann hat man den Kanal umsonst herausgerechnet. Der RF Explorer hätte es dir gezeigt.

kills the Radiostar. Es gibt keinen Kindergeburtstag mehr ohne LED-Wand. Wenn die zufällig aus China kommen, kann es sogar sein, dass die Regulierungsbehörde den Betrieb untersagt. Aber auch bei State of the Art gibt es immer Modulationen im RF-Bereich, die man berücksichtigen muss. Effekte, die willkürlich auftreten.

Hier ist auf jeden Fall ein Gerät wie der RF Explorer sinnvoll, das in Echtzeit misst. Auch technisch lässt der RF-Explorer bei einem gerechtfertigten Preis um die 300,-€ keine Fragen offen.

Einfach zu bedienen mit kostenloser Software, die noch ein paar zusätzliche Features bietet und aus dem Gerät eine kompakte Workstation macht, ist der RF Explorer sehr zu empfehlen. Zusammen mit dem gleichnamigen Signal Generator gehört der RF Explorer nach meiner Ansicht in jedes Tool Case, wenn man viel mit Drahtlostechnik zu tun hat.

Die Alternative wäre zum Beispiel ein Advantest Spectrum Analyzer TR 4131. Mit seinen 10kg allerdings bei Weitem nicht so geil zu handhaben wie der RF Explorer mit seinen knapp 200g Gewicht. Oder?

Nun kommen wir zum RF Generator1

Für sich alleine ist der RF Generator1 mit um die 300,-€ ein absolut erschwinglicher Signal-Generator mit einem von 23,4 MHz bis 6 GHz. Man kann frei wählen zwischen einfachen Träger-Signalen oder demnächst mit dem nächsten Softwareupgrade als Sweep zwischen zwei frei programmierbaren Eckfrequenzen. Da der Generator die gleichen Maße wie der Explorer besitzt, ist es ein ideales Tool für den Einsatz „on the road“. Beim letzten Einsatz hatte ich ein damit herausgefunden, dass ein komplettes Rack mit vier In Ear Strecken seinen Geist aufgegeben hatte, zumindest, was seine HF-Funktion betraf. Den Generator an die Antenne gesteckt und schon fand jedes Pack seine Frequenz, die auf dem RF Generator1 frei programmierbr ist. 

Der Clou ist jedoch die Kombination von RF Generator1, RF Explorer3 und der RF Explorer Windows Software. Denn dann entsteht ein ziemlich luxuriöser Trackinggenerator.

Man schließt beide Geräte per USB an seinen Rechner an, nachdem man die Software gestartet hat und dann hat man die Möglichkeit, amplitudenbezogen das HF – Netzwerk zu analysieren. Und nicht nur das.

Der Signal-Generator funktioniert als Tracking Generator für den Spectrum Analyzer. Nun kann man Filter, , Combiner und sogar einzelne Bauteile analysiert und vermessen werden.

Ein echter Radiofreak wird darauf voll abfahren. Mit der Software lassen sich eigene Analyse-Schemata erstellen und es lässt sich sehr flexibel arbeiten. 

Bei mir ist das Set immer im Gepäck. 

 

 

Technische Daten RF Signal Generator1

Frequenzbereich: 23.4 – 6000 MHz

Auflösung: 1 kHz

Frequenzstabilität: 0.5 ppm

Temperaturbereich: 0 – 45° C

Ausgangspegel: -40 – -30dBm & -10 – 0 dBm (in 3 dB Schritten)

Pegelgenauigkeit: ±0.5 dB (normalisiert) oder ±3 dB (absolut)

HF Anschluss: SMA, 50 Ω

: USB-'Mini', 5V

Maße: 130 × 17 × 25 mm

Gewicht: 185 gr

 

 

Technische Daten des RF Explorer 3:

Der HF-Spektrum-Analyser geht von 15-2700 MHz, womit sich sogar W-LAN messen lässt. In einem kompakten Aluminiumgehäuse mit zwei Antennen (SMA-Anschluss) für die unterschiedlichen Frequenzbereiche, unter Anderem zur Vermeidung von Frequenzkollisionen beim Einrichten von Funkstrecken in dem oben genannten Frequenzbereich

-Echtzeitüberwachung des genutzten Frequenzbereiches mit Darstellung von Frequenz und Pegel (dBm und dBµV)

-Hintergrundbeleuchtetes High-Kontrast-Grafikdisplay (128 x 64 Pixel)

-Auto-Marker-Funktion und manuelle Markerpositionierung zur individuellen Träger-Bestimmung

-Spezieller Wi-Fi-Analyser mit Darstellung von 13 WLAN-Kanälen

-Max-Hold-Funktion, um extrem kurze HF-Träger zuverlässig zu erkennen (weitere Modi: Normal, Max, Average, Overwrite)

-Mini-USB2.0-Schnittstelle zur Anbindung an einen PC oder Laptop sowie zur Ladung des internen 860-mAh-Lithium-Polymer-Akkus

-Inklusive Transporttasche und USB-Kabel

-Client-Software mit Echtzeitanalyse für Windows* XP/Vista/Win7/Win8 (32-/64-Bit-Versionen) ist unter www.monacor.com downloadbar. -Unter http://j3.rf-explorer.com/downloads findet man sehr viele sinnvolle Features, unter anderem auch die kostenlose Software.

-Abmessungen: 71 x 122 x 25 mm

 

Die Produkte wurden von Thomas Fuhrmann für eventtechniker.de unter die Lupe genommen und die gemachten Eindrücke "zu Papier" gebracht. Tom ist seit 1987 im Veranstaltungstechnik-Geschäft tätig und schreibt obendrein auch Romane.

 

Auch Interessant

Shure Wireless Workbench jetzt mit Advanced Zone Management

Neben der macOS Mojave Kompatibilität enthält die Version 6.13 ein neues Feature. Advanced Zone Management …

Für jede Veranstaltung das passende Paket – active blue investiert in 16 Strecken Digital 6000 von Sennheiser

Vor dem Hintergrund zunehmender Frequenzknappheit hat sich die active blue GmbH & Co. KG für …

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.