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Staatstheater Nürnberg vertraut auf RTS/TELEX-Systeme


Im sanierten Staatstheater Nürnberg sorgen Systeme von RTS/TELEX für reibungslose Kommunikation. Amptown System Company () gewann mit RTS/TELEX-Systemen die Ausschreibung des Staatstheaters Nürnberg. Installation des neuen Inspizientenpultes und der RTS/TELEX-Intercomanlage erfolgreich abgeschlossen. Geglückte Premiere beim Opernball Albrecht Dürer.

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Das Nürnberger Staatstheater gehört zu den größten und renommiertesten Häusern Deutschlands. 1905 eröffnet und 1998 erstmals nach Wiedereröffnung generalsaniert, verfügt die Spielstätte heute über drei Ränge und eine Kapazität von über 1 000 Besucher. Zum Programm des seit 2003 zum Staatstheater erhobenen Hauses gehören: Oper, Operette, Klassisches Musical, Liederabende, Kammer- und Kinderkonzerte. In diesem Jahr wurde die Spielstätte erneut aufwändig saniert. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Optimierung der tontechnischen Ausrüstung. Neben einem neuen Inspizientenpult sollte auch ein professionelles Intercomsystem für verbesserte Kommunikation bei den Produktionsabläufen sorgen.

Boris Brinkmann, Leiter der Tonabteilung des Staatstheaters Nürnberg: „Wichtig war uns eine deutliche Erweiterung der Kommunikationswege, um das reibungslose Handhaben aller technischen Abläufe für den Inspizienten während einer Probe oder Vorstellung zu verbessern. Über die neue Intercomanlage sollten alle am Bühnengeschehen beteiligten Personen miteinander Kontakt aufnehmen können.“

Um dieses Ziel zu erreichen musste die neue drahtlose Intercomanalge an bereits bestehende Betriebsfunkgeräte angebunden werden. Nach einer bewerberreichen Ausschreibung fiel die Wahl auf ein RTS/TELEX BTR-80N System. Boris Brinkmann: „Das System erlaubt gleichzeitiges Sprechen und Hören mehrerer Teilnehmer über Funk. Damit trägt es wesentlich zur Verbesserung der Betriebssicherheit auf der bei. Somit ist gewährleistet, dass zum Beispiel ein sofortiges `Stopp´-Kommando die Maschinenfahrstände in einer Gefahrensituation immer erreicht.“

Eine zuverlässig gesicherte Kommunikation ist nicht nur in Gefahrenmomenten entscheidend. Auch bei Proben und Aufführungen müssen Kommandos, Hinweise und Absprachen stets bei Bühnentechnikern und Schauspielern ankommen. Verantwortlich dafür ist der Inspizient – sein wichtigstes Hilfsmittel: das Inspizientenpult.  Boris Brinkmann: „ In unserer Anforderung für das neue Pult haben wir dem Inspizienten im Vergleich zur Ursprungsanlage mehr Verantwortung und selbstständiges Arbeiten ermöglicht – es müssen seinerseits dazu nicht mehr aufwändig andere Abteilungen über das Rufsystem gerufen werden. Das neue Intercomsystem von RTS/TELEX ermöglicht über im Haus verteilte Matrixsprechstellen – DKP-16CLD – beispielsweise Konferenzschaltungen und gleichzeitiges Erreichen der zuständigen Abteilungen, die ihrerseits gleichzeitig zurück sprechen können.“

Als Kommandosprechstelle des Inspizientenpultes kommt die neue KP 32 CLD Color Display-Sprechstelle von RTS zum Einsatz. Wie alle weiteren Sprechstellen ist auch diese an die zentrale Matrix angeschlossen – an eine Cronus 32 x 32 von RTS. Stefan Thomsen von dem für die Installation zuständigen Systemhaus ASC: „Die digitale Cronus-Matrix übernimmt den Aufbau aller Kommandowege, die Aufschaltung von Mithörsignalen und das Aktivieren von Sonderfunktionen.“

Die Kompatibilität der RTS/TELEX-Systeme machte es für das ASC-Team problemlos möglich, das neue Kommunikationssystem mit dem bereits vorhandenen zu verknüpfen. Bereits die Feuertaufe – der Opernball Albrecht Dürer Ende September – wurde für das Nürnberger Haus ein Erfolg. Boris Brinkmann: „Das neue Pult ist perfekt auf unsere Bedürfnisse zurechtgeschnitten. Damit können unsere Leute ein wesentlich größeres Kreativpotential abrufen, das der künstlerischen Arbeit zugute kommt.“

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Bilder: Bosch Communication Systems

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