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Tour mit Kopf und Krone: Robbie Williams unterwegs mit Sennheiser

 

 

Als perfekter Entertainer hat Robbie Williams mit seiner Take the Crown 2013-Stadion-Tour durch Europa bereits Tausende von Zuschauern in seinen Bann geschlagen. Ein spektakuläres Bühnendesign mit riesigem Robbie-Williams-Kopf und einer überdimensionalen Videowand sowie eine perfekt inszenierte Show bilden den Rahmen für die Musik des britischen Superstars. - und -Monitorsysteme sorgen auf der Tour für ein großartiges Audioerlebnis für Zuschauer und Künstler. Mission Control Ltd hat Monitorsysteme der 2000er Serie für Robbie Williams und seine Band sowie die Band von Support Act Olly Murs bereitgestellt; die drahtlosen SKM 5200 für den Headline Act kommen von Britannia Row Productions. 

 

„Der Großteil der Drahtlossysteme auf der Bühne stammt von Sennheiser”, erklärt Ali Viles, der HF-Techniker der Tour. „Für Robbie Williams und die beiden Bands ist ein 22-kanaliges Monitorsystem der 2000er Serie dabei. Bei den Shows haben wir dann mehr als 50 Monitorempfänger EK 2000 IEM im Einsatz, um die Musiker, die Stage Manager und die Produktionsteams mit ihren jeweiligen Mixes zu versorgen. Die IEMs der 2000er Serie klingen fantastisch und sind unglaublich robust und zuverlässig. Die Audiowiedergabe ist absolut klar und präzise – genau das brauchen Künstler und Techniker in lauten Umgebungen.“ 

 

Robbie Williams und seine Background-Sängerinnen nutzen eine Kombination aus Handsender SKM 5200 und Kapsel MD 5235; als Empfänger kommt der EM 3732-II zum Einsatz. Die Mikrofone haben Monitor-Engineer Simon Hodge und FOH-Engineer Nick ‘The Hat’ Allen wegen ihres klaren Klangs und der hohen Rückkopplungssicherheit ausgewählt. 

 

„Bei der Show befinden sich fast ständig ein oder mehrere Sänger weit vor der PA; damit besteht natürlich ein hohes Rückkopplungsrisiko“, erläutert Ali Viles. „Die spezielle Richtcharakteristik der 5235-Kapseln hilft Nick, diese Probleme zu vermeiden.” 

„Das 2000er IEM-System bietet uns eine ganze Reihe von Vorteilen”, fügt Simon Hodge hinzu. „Wir können die Ausgangsleistung der Sender erhöhen und haben so immer genug Reichweite, was bei einer Bühne dieser Größe absolut notwendig ist. Zu Beginn der Show befindet sich Robbie 25 Meter über der Bühne und fährt dann an einem Drahtseil herunter. Dass er seine Band in diesem Moment perfekt hören kann, ist enorm wichtig, und nur dieses System sorgt in solch schwierigen Situationen für eine glasklare Übertragung.“ 

 

Hodge fährt fort: „Schließlich singt Robbie dann auf zwei Stegen, die weit in den Zuschauerraum hineinreichen. Dort steht er dann rund 30 Meter vor den Haupt-Arrays der Beschallung – definitiv kein leiser Ort! Doch mit den MD 5235-Kapseln für ihn (und die Backing Vocals) fangen wir uns deutlich weniger fremde Signale über seinen Kanal ein. Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich direkt in das Signal hineinhöre: Es klingt, als ob er in einer Gesangskabine steht und nicht vor einem PA-System für 80.000 Menschen!“ 

 

Doch die größte HF-Problematik, die das Team auf der Tour bewältigen muss, reist sozusagen mit: „Für das Bühnenbild wurde eigens eine riesige 3D-Videowand angefertigt, deren LEDs breitbandige, gepulste Störungen über das gesamte Funkspektrum aussenden, das wir benutzen dürfen“, erklärt Viles. 

 

„Sobald die Videowand läuft, rauscht der Bereich zwischen 450 und 800 MHz um rund 25 dB auf. Für ein Funksystem mit geringer Leistung ist es dann schwierig, zuverlässig zu funktionieren, sogar unsere Walkie-Talkies werden davon stark gestört. Beim können wir diesem Problem mit der schaltbaren Ausgangsleistung der 2000er Serie begegnen – und natürlich den optimal platzierten Antennen A 5000-CP.“ 

 

„Letzten Endes hat uns unsere eigene hohe Störstrahlung dazu gezwungen, in der Auswahl und der Positionierung unserer Technik besonders sorgfältig vorzugehen und jeweils die besten Geräte zu nehmen. Die IEMs der 2000er Serie funktionieren hervorragend. Ich denke, dass wir das, was wir bei dieser Show machen, mit keinem anderen System hinbekommen hätten.“ 

 

Auch die Handsender SKM 5200 haben sich als überaus robust gegenüber der Störstrahlung der -Wand erwiesen: „Diese Mikrofone klingen nicht nur gut, sondern kommen auch gut mit der Videowand zurecht”, fährt Ali Viles fort. „Das haben Funkmikrofone von anderen Anbietern bei dieser Show nicht geschafft. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Mit einem anderen drahtlosen Mikrofonsystem hätten wir ganz schön kämpfen müssen, um die Show zum Laufen zu bringen.“

 

Ein wichtiger Aspekt für Ali Viles und Simon Hodge ist die Unterstützung, die sie von Artist Relations Manager Mark Saunders und dem gesamten Team von Sennheiser UK bekommen. „Auch auf dieser Tour ist die Unterstützung wieder fantastisch. Wenn wir Hilfe bräuchten, könnten wir einfach anrufen – egal, wo die Tour gerade Halt macht“, sagt Simon Hodge. 

 

„Simon und ich kennen Mark Saunders schon sehr lange“, ergänzt Ali Viles. „Das gesamte Team von Sennheiser UK ist absolut hilfsbereit, ob wir nun technische Fragen haben oder uns ein Ersatzteil fehlt. Eine Unterstützung wie diese trägt viel zu dem guten Ruf bei, den Sennheiser in der Musikindustrie genießt.“ 

 

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